Dienstag, 2. August 2005

Neuer Bundesländervergleich: Die Burgen- länder lieben ihr Mobiltelefon am meisten

  • Wiener telefonieren wöchentlich am öftesten
  • Viele Handynutzer wünschen sich Zusatzdienste

Ohne Handy fühlen sich die Burgenländer unwohl: 66 von 100 haben das Gefühl, dass ihnen etwas fehlt, wenn sie es zu Hause vergessen haben, das ist der Spitzenwert im Bundesländer-Ranking. Nur 37 Prozent der Vorarlberger empfinden ähnlich. Das hat eine Studie der Mobilkom Austria ergeben, bei der 1.000 Mobiltelefon-Nutzer ab zwölf Jahre telefonisch befragt wurden.

Die WienerInnen sind mit durchschnittlich 87 Handy-Telefonaten pro Woche Spitzenreiter im Bundesländer-Ranking. Die meisten Telefonate davon (49) sind Passiv-Telefonate, d. h. die WienerInnen werden am Handy angerufen. Die übrigen 38 Gespräche pro Woche tätigen die WienerInnen aktiv - sie rufen ihren Gesprächspartner an. Zum Vergleich: Durchschnittlich 75 Gespräche am Handy führen die OberösterreicherInnen und nehmen damit mit den NiederösterreicherInnen und den KärntnerInnen Platz zwei ein. 60 Gespräche pro Woche führen die SteirerInnen.

Burgenländer nutzen Handys nur selten
Auch wenn die Burgenländer ihre Handys über alles lieben, nutzen tun sie diese nur kurz: Die Burgenländer sind Österreichs sparsamste Handy-User. Demnach nutzen 92 Prozent der Burgenländer ihr Mobiltelefon eher für kurze Gespräche.

Viele Kids haben Handys
Hinsichtlich der Erreichbarkeit ihrer Kinder haben 95 Prozent der Burgenländer ein besseres Gefühl, wenn die Kids mit einem Handy ausgestattet sind und sind damit wieder top im Länder-Ranking. Die Zustimmung der Österreicher bei dieser Fragestellung war aber generell hoch und liegt bei durchschnittlich 88 Prozent.

Zusatzdienste werden gewünscht
Zum Spielen nutzen die Burgenländer ihre Mobiltelefone kaum (nur drei Prozent), dafür tun es zwölf Prozent der Salzburger und elf Prozent der Tiroler und Kärntner. Die BurgenländerInnen sind dafür eher an der Weiterentwicklung von serviceorientierten Handy-Funktionen interessiert und liegen damit an der Spitze: Info-Dienste über das Handy, die sie z. B. zur nächsten Apotheke führen, wünschen sich 72 Prozent, 37 von 100 würden gern ihre Bankgeschäfte über das Mobiltelefon abwickeln. (APA/red)

2.8.2005 13:58