Auch Laser treiben's jetzt bunt: Laser- drucker werden immer besser und billiger
- Preise haben sich seit 2003 mehr als halbiert
- Laserdrucker können mit Schnelligkeit punkten
Laserdrucker werden immer besser und billiger. Die Tintentechnologie ist dagegen bald ausgereizt. Zu diesem Ergebnis kommt das Testmagazin "Konsument", das in seiner aktuellen Ausgabe 25 Farb-Tintenstrahldrucker und 7 Farb-Laserdrucker untersucht. Seit dem letzten Farblasergeräte-Test im Jahr 2003 haben sich die Preise sogar halbiert.
Waren 2003 noch rund 1000 Euro und mehr zu berappen, so kostet das teuerste Modell beim diesjährigen Test nur mehr 480 Euro. Und sie werden immer besser: Die besten Laserdrucker schaffen heute Fotos, die mit älteren Tintenstrahldruckern keinen Vergleich mehr zu scheuen brauchen. Doch trotz bemerkenswertem Aufholprozess der Farblaserdrucker sind Tintenstrahldrucker für den Fotodruck immer noch besser und billiger. Sie sind bereits ab 50 Euro erhältlich, die getesteten Laserdrucker gibts ab 320 Euro.
Die großen Vorteile der Lasertechnologie: Die niedrigen Betriebskosten und die Schnelligkeit. Die Nachteile - neben der geringeren Fotoqualität und den höheren Anschaffungskosten: Laserdrucker sind groß, schwer, laut und verbrauchen mehr Strom. "Die Tintentechnologie nähert sich ihrem Höhepunkt: Viel mehr Verbesserungen scheinen kaum noch möglich", vermutet Franz Floss, Bereichsleiter Untersuchungen beim Verein für Konsumenteninformation (VKI).
Der beste Tintenstrahldrucker im "Konsument"-Test ist "Canon Pixma iP3000" - er kostet knapp 100 Euro. Deutlich teurer kommt "Epson Aculaser C1100" - mit rund 365 Euro der beste Laserdrucker. Bei den Tintenstrahldruckern sollten aber die Tintenkosten kaufentscheidend sein, denn die gehen mehr ins Geld: Zwischen 0,96 Euro und 3,05 Euro kostet etwa ein Ausdruck pro Seite Foto im Test. (red)

