File-Sharing soll bald anonym möglich sein: Neuer Rückschlag für Musikindustrie
- P2P-Group testet im Moment völlig neue Waffe
- Kein baldiges Ende für illegale Raubkopien abzusehen
File-Sharing über das Internet soll bald völlig anonym möglich sein. Derzeit testen Peer-to-Peer-Networks eine neue Waffe, die die Anonymität der User garantieren soll. Dies ist ein weiterer Rückschlag für die von Krisen gebeutelte Musikindustrie, die in letzter Zeit erste Erfolge im Kampf gegen illegale Raubkopierer erzielen konnte.
Aktivisten von "Freenet Project", die sich für ein anonymes Internet einsetzen, suchten auf ihrer Website User, um eine neue Software zu testen, die File-Sharern völlige Anonymität garantieren soll. Dabei soll es sich um eine abgeänderte Version der "Darknet-Software" handeln. Die Software ist "skalierbar", d.h. dass sie einer großen Anzahl von Anwendern einen Austausch von Daten ohne Preisgabe der Identität ermöglicht.
Die Plattenindustrie, die in letzter Zeit erfolgreich gegen die Musikpiraterie angekämpft hat, wird nun einen neuerlichen Rücklag hinnehmen müssen. (red)
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