Neue Enthüllungen rund um Marilyn Monroe:
Sex mit Ehemann Miller war enttäuschend!

  • Beziehung zu Robert Kennedy nicht aufregend
  • US-Zeitung druckt mysteriöse Tonband-Mitschriften

Neue Enthüllungen rund um Marilyn Monroe. Die blonde Sexbombe fand ihre Beziehung zu John F. Kennedys Bruder Robert angeblich eher enttäuschend. Auch der Sex mit Ehemann Arthur Miller war für sie keineswegs aufregend. Zumindest dann wenn die Mitschriften von Tonbändern authentisch sein sollten. Die Aufzeichnungen veröffentlichte jetzt die Zeitung "Los Angeles Times".

Danach empfand die "blonde Venus" auch Jahre nach ihrer Ehe mit Joe DiMaggio ein starkes Verlangen nach dem kräftigen Baseball-Star. Hingegen sei ein "Quickie" mit der Schauspielerin Joan Crawford für Monroe ("Manche mögen's heiß") nicht besonders aufregend gewesen.

Neue Hinweise für die These, dass die seinerzeit 36 Jahre alte Hollywood-Diva sich nicht selbst das Leben nahm, sondern Opfer eines Mordkomplotts wurde, bieten die bisher geheim gehaltenen Tonbandaufzeichnungen allerdings kaum. Wie die "Los Angeles Times" am Samstag berichtete, wurden ihr die Mitschriften von dem 86 Jahre alten früheren Staatsanwalt John Miner überlassen. Der britische Autor Matthew Smith, dem Miner bereits vor Jahren einen kleineren Teil seiner schriftlichen Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt hatte, erklärte, dieser sei völlig glaubhaft.

Die Tonbandaufzeichnungen seien vor allem in den letzten Tagen vor Monroes Tod im Behandlungszimmer ihres Psychotherapeuten Ralph Greenson entstanden. Über den Verbleib der Kassetten selber ist nichts bekannt. Die Witwe des Therapeuten sagte der "Los Angeles Times", ihr Mann habe die Tonbänder nie erwähnt.

Miner selbst glaube heute noch, dass bei Monroes Dahinscheiden "foul play" im Spiel war. Wer die Mitschriften studiere, müsse einfach zu der Überzeugung gelangen, dass Monroe nicht in der Lage gewesen sei, Selbstmord zu begehen. Der Staatsanwalt hatte die Ermittlungen geleitet, nachdem Monroes Leiche am 5. August 1962 nackt und mit dem Kopf nach unten auf ihrem Schlafzimmerbett gefunden wurde. Als Todesursache war eine Schlafmittelvergiftung amtlich festgestellt worden.

Auch zu der angeblichen Affäre Monroes mit dem damaligen US- Präsidenten Kennedy bieten die Mitschriften der Bänder keine weiteren Erkenntnisse. Dennoch bieten Miners schriftliche Aufzeichnungen jede Menge Stoff für "Monroelogen", die das Leben und Sterben des Stars bis ins letzte Detail erforschen. Sie zeigen eine Monroe, die - ganz dem weit verbreiteten Klischee entsprechend - an sexuellen Themen sehr interessiert und sich der erotischen Ausstrahlung ihres Traumkörpers vollkommen bewusst war.

Doch ihre Monologe auf der Therapeutencouch beschäftigten sich scheinbar auch mit einer großen Palette anderer Themen. So soll sie laut überlegt haben, ob Hitler überhaupt in der Lage gewesen sein könnte, Juden an Äußerlichkeiten zu erkennen, wo doch viele von ihnen ganz im Gegensatz zu dem Naziherrscher blaue Augen und blondes Haar hätten. An anderer Stelle soll sie über ihre Besessenheit von den Oscars, Hollywoods begehrtesten Trophäen, berichtet haben. Thema seien auch ihr Verlangen nach Clark Gables väterlicher Liebe und ihre Freundschaft mit Frank Sinatra gewesen. (apa/red)

6.8.2005 18:46
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