Nach dem Gang an die Börse: Warner Music verliert rund 179 Millionen im dritten Quartal
- Dank einiger Hits sind die Umsätze gestiegen
Der US-Musikkonzern Warner Music hat seinen Quartalsverlust wegen Kosten im Zusammenhang mit dem Börsengang vor gut drei Monaten ausgeweitet. Der Umsatz legte jedoch dank Hits von Gruppen wie Green Day zu.
Unterm Strich habe Warner Music ein Minus von 179 Mio. Dollar (145 Mio. Euro) im dritten Quartal seines Geschäftsjahres verbucht, teilte der Konkurrent der japanischen-deutschen Sony BMG mit. Vor einem Jahr hatte der Verlust 91 Mio. Dollar betragen.
Ohne Einmaleffekte hätte das Minus den Angaben zufolge in den drei Monaten bei 35 Mio. Dollar oder 27 Cent je Aktie gelegen. Die Erlöse kletterten um zwei Prozent auf 742 Mio. Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit gut 20 Mio. Dollar weniger gerechnet. (apa)

