Kampf gegen steigende Arbeitslosigkeit: Haubner für Debatte über Kombi-Lohnmodell
- Sozialministerin: Kein fixer Termin für Steuerreform
- Haubner fordert weitere Entlastung der Familien
·Arbeitslosigkeit im Juli weiter gestiegen!
210.895 ohne Job, fast 10.000 mehr als 2004
·Arbeitslosenzahlen: SP-Kritik an Regierung
Bures: Kein Spitzenplatz in der EU für Österreich
·Arbeitslose: Statistik eine Schönfärberei
Kritik: Einstiegschancen
in Arbeitsmarkt fehlen
·D: Arbeitslosen-Zahl erneut gestiegen!
Im Juli 4,772 Millionen Menschen auf Job-Suche
Sozialministerin Haubner kann sich im Kampf gegen die steigende Arbeitslosigkeit eine Diskussion über ein "Kombilohn- Modell" vorstellen. Die Kombination von Aktivbezug und Arbeitslosengeld war zuletzt von Wirtschaftsminister Bartenstein vorgeschlagen worden. Bei der Forderung nach einer weiteren Steuerreform wollte sich Haubner im Ö1-"Morgenjournal" auf keinen fixen Termin festlegen.
Mit der Steuerreform 2004/05 sei ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Wirtschaft und Familieneinkommen gesetzt worden, so Haubner. Man könne aber nicht früh genug mit der Diskussion über zusätzliche Steuerentlastungen beginnen.
Wichtig sei eine weitere Vereinfachung des Steuersystems und eine weitere Entlastung der Familien, so Haubner. Sie bestehe aber nicht auf einem bestimmten Jahr, sondern auf "Inhalte", wie sie meinte. Ihr Wunschtermin wäre "so früh wie möglich". (apa)

