Erste Bank-Rekordgewinn im 2. Quartal:
41 Prozent mehr im ersten Halbjahr 2005
- Gewinn je Aktie von 1,00 auf 1,40 Euro angewachsen
- Ergebnis "in fast allen Bereichen zufriedenstellend"
Die Erste Bank meldet für das zweite Quartal 2005 einen Rekordgewinn. In den ersten sechs Monaten 2005 wurde das Betriebsergebnis um 14,4 Prozent und der Netto-Gewinn um 40,9 Prozent angehoben. Der Gewinn je Aktie stieg zum Halbjahr von 1,00 auf 1,40 Euro. Zwei Drittel des Gewinns unter dem Strich stammen von den Bankentöchtern in Osteuropa und Südosteuropa.
Erste Bank-Chef Andreas Treichl nannte das Ergebnis als "in fast allen Bereichen zufriedenstellend". Die Erste Bank habe im zweiten Quartal das beste Konzernergebnis ihrer Unternehmensgeschichte erwirtschaftet. Zum Halbjahr hätten nicht nur die Gewinnzuwächse in Osteuropa angehalten. Auch das Filialgeschäft in Österreich sei sehr gut gelaufen, womit man gezeigt habe, "dass wir unsere Hausaufgaben ernst genommen haben", so Treichl weiter.
Die vor drei Monaten für das Gesamtjahr 2005 angehobenen Ziele wurden bekräftigt. Der Personalstand der Erste Bank-Gruppe verringerte sich im 1. Halbjahr 2005 geringfügig um 0,3 Prozent auf 35.740 Mitarbeiter (Stand 30.6.05). Eine leichte Erhöhung war dabei im Inland sowie durch die Ausweitung der Filialnetze in Ungarn und Kroatien zu verzeichnen, in Tschechien und der Slowakei waren die Personalstände rückläufig.
(apa)

