Beach-Volleyball in Klagenfurt: Nowotny/ Gartmayer gegen Spanier ausgeschieden
- Rang 9 für ÖVV-Duo nach klarer 2-Satz-Niederlage
- Dennoch bestes österreichisches Team am Platz
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Dritter World Tour-Erfolg in Serie und in Kärnten
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Österreich ist seit Samstagfrüh beim Beach-Volleyball-Grand Slam-Turnier in Klagenfurt nur noch in der Zuschauerrolle. Mit Robert Nowotny/Peter Gartmayer kam für das letzte heimische Team mit einer 0:2-Niederlage (25,19) gegen die Spanier Javier Bosma/Alex Ortiz in der vierten Loser Pool-Runde und Platz neun das Aus. Bereits am Freitag waren Nik Berger/Clemens Doppler (Rang 13) und Florian Gosch/Bernhard Strauß (End-Position 17) gescheitert.
Nowotny/Gartmayer erreichten in Kärnten dennoch ihr bisher mit Abstand heuer bestes Ergebnis nach einer zuvor völlig verpatzten Saison auf der World Tour. Die beiden hatten am Freitag im Loser Pool drei Siege in Serie (kampflos gegen die Schweizer Heyer/P. Laciga, jeweils 2:1 gegen die Norweger Kjemperud/Skarlund und die Australier Schacht/Slack) gefeiert, doch am Samstagmorgen war gegen Bosma/Ortiz Endstation.
Unter dem Strich stand aber der zufrieden stellende neunte Platz und die Einstellung des Vorjahrs-Ergebnisses. "Ich nehme die Niederlage relativ locker und habe mich schon mal mehr geärgert. Klagenfurt war für uns immer ein guter Boden, auch unsere ersten großen Siege haben wir hier erreicht. Das Publikum hier hilft einem sehr", meinte Peter Gartmayer. Dabei wäre noch mehr möglich gewesen, denn im ersten Set vergaben die Österreicher bei 20:16 gleich vier Satzbälle.
Doch die beiden bewiesen Moral und wehrten ihrerseits gleich fünf Satzbälle ab, ehe die Spanier mit 27:25 das bessere Ende für sich hatten. Auch im zweiten Satz zeigten die von den Zuschauern nach vorne gepushten Lokalmatadoren Kampfgeist, mussten sich letztlich jedoch wieder knapp mit 19:21 geschlagen geben. "Schade, aber wir haben unser bestes Saisonergebnis geschafft und gezeigt, dass wir wieder da sind", brachte es Robert Nowotny auf den Punkt.
Der Routinier machte anschließend seinem Ruf als "Gentleman" wieder alle Ehre. "Ich nehm's auf meine Kappe. Bei den Satzbällen wollte ich etwas Besonderes machen, doch es ist leider nicht aufgegangen. Ich habe am Satzende drei Fehler in Serie gemacht, so etwas ist bitter. Schön, dass der Peter dabei so ruhig geblieben ist. Positiv war, dass wir danach im zweiten Satz nicht so wie zuletzt eigentlich immer abgefallen sind. Ein Top-Ten-Platz zu Hause ist natürlich umso schöner. Ein herzliches Dankeschön an die Fans: Um 7:45 Uhr beim Einlaufen zum Aufwärmen die Welle, so etwas gibt's sonst nirgendwo auf der Welt.".
(apa/red)










