Erfolg des ÖFB im 'Fall Hofmann': Aufatmen auch bei Scheitern des Verbandswechsels
- Spielberechtigung für Deutschland bleibt aufrecht
- Einbürgerung und Einsatz für ÖFB weiter fraglich
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Erster Erfolg für den Österreichischen Fußball-Bund in der "Causa Steffen Hofmann". Der Weltverband FIFA erklärte auf Anfrage des ÖFB, dass der Rapid-Spielmacher wieder für sein Heimatland Deutschland spielberechtigt sein würde, falls sein Gesuch auf Wechsel der Spielberechtigung für eine Verbandsmannschaft abgelehnt werden würde. Der mit einer Wienerin verheiratete Hofmann würde gerne für das ÖFB-Team spielen, die Einbürgerung und Spielberechtigung sind aber auf Grund der Statuten des Weltverbands FIFA fraglich.
Der ÖFB wollte zunächst klären, ob ein Ansuchen auf Verbandswechsel automatisch bedeuten würde, dass bei Ablehnung die Spielberechtigung für den bisherigen Verband erlöschen würde. Dass also Hofmann, falls der Wechsel nicht klappt, auch für Deutschland nicht mehr spielen dürfte. Die FIFA stellte nun in einer schriftlichen Interpretation des betreffenden Artikel 15, Absatz 4 der Statute fest: "Sollte das Gesuch (um Wechsel der Spielberechtigung, Anm.) abgewiesen werden, so wäre der Spieler ab Rechtskraft des entsprechenden Entscheids grundsätzlich wieder für seine bisherige Verbandsmannschaft spielberechtigt."
Damit ist die Gefahr eines völligen "Nationalteam-Verbots" gebannt. Juristen des ÖFB werden nun in der nächsten Woche mit Vertretern der FIFA-Rechtsabteilung in Zürich zusammen treffen, um die zweite ÖFB-Anfrage betreffend Einreichunterlagen zu besprechen. (apa/red)
