Freitag, 5. August 2005

Höchste Alarmstufe bei Leichtathletik-WM: Die Angst vor Hooligans breitet sich aus!

  • 600 finnische Soldaten als zusätzlicher Schutz

Vor den 10. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki ist von den Sicherheitskräften die höchste Alarmstufe ausgegeben worden. "Nie zuvor haben wir solche Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Wir sind optimal vorbereitet", erklärte der stellvertretende Polizeichef Jari Liukku vor den am Samstag beginnenden Wettkämpfen.

22 Jahre nach der WM-Premiere ebenfalls in der finnischen Hauptstadt fürchtet die Polizei offensichtlich jedoch weniger Terroranschläge als Krawallmacher. "Wir haben Grund zur Annahme, dass Hooligans ihr Unwesen treiben sollen", sagte Liukku.

Zur WM werden 30.000 Leichtathletik-Fans aus aller Welt erwartet. 1.900 Teilnehmer aus 209 Nationen sind am Start. Neben Polizisten in unbekannter Zahl wurden nach Medienangaben weitere Sicherheitskräfte, Zollbeamte und 600 Soldaten aus ganz Finnland abkommandiert, die an den sensiblen Punkten eingesetzt werden. "Während der Wettkämpfe darf kein Flugzeug das Olympiastadion überfliegen", erklärte Liukku. Die ans Stadion angrenzenden Straßen werden geschlossen. Auf den Tribünen des Olympiastadions ist die Mitnahme von Regenschirmen, Flaschen, Messer und Gabel verboten.

(apa)

5.8.2005 11:16