Baggern in Klagenfurt: Hannes Jagerhofer blickt stolz auf "sein Kind" Beach-Volleyball
- "Ist jedes Mal wieder ein 'Ganslhaut-Feeling'"
Hannes Jagerhofer ist im Stress. Als erfolgreicher Event-Manager eilt er von Termin zu Termin und das Handy hört nie auf zu läuten, doch für "sein Kind" wie er das Beach-Volleyball-Grand-Slam-Turnier im Klagenfurter Strandbad bezeichnet nimmt man sich eben Zeit. "Das ist jedes Mal wieder ein 'Ganslhaut-Feeling' hier", beschreibt Jagerhofer seine Gefühlswelt.
"Es ist unglaublich. Ein emotionaler Höhepunkt", so der unscheinbar wirkende Brillenträger, der in den vergangenen Jahren zum Top-Mann der Szene aufgestiegen ist. "Ich sehe die Veranstaltung als mein Kind, welches in der Pubertät eine schwere Zeit durchgemacht hat. Es hat wilde und brave Phasen gegeben, doch jetzt steht es erfolgreich im Leben."
"Wenn sogar bei Griechenland gegen Brasilien das Publikum mitgeht und bei jedem Ballwechsel voll mit dabei ist, dann sagt das alles. Die Leute sagen, so etwas macht Klagenfurt aus." Jagerhofer, der sonst nicht der Mensch ist, der Sportveranstaltungen liebt ("Im Fernsehen schaue ich mir nur Formel 1, Tennis, Football oder die Tour de France an"), verrät sein Erfolgsgeheimnis: "Jemand ist nur dann gut, wenn er von etwas überzeugt ist und es dann auch macht."
Der Bewunderer von Lance Armstrong und Hermann Maier ("Wie solche Athleten nach Rückschlägen wieder an die Spitze zurückgekommen sind, zeugt schon von besonderer Charakter-Stärke") hat aber noch lange nicht genug. "Wir versuchen noch mehr ins Detail zu gehen und immer noch einen draufzusetzen", so der Veranstalter.
(apa)
