100 Millionen Dollar für Shaquille O'Neal: Super-Star soll Miami 2006 zum Titel führen
- Vertrag mit Heats bis zum Jahr 2010 verlängert
Superstar Shaquille O'Neal bleibt der teuerste und bestbezahlte Basketball-Profi der Welt. Der 33-Jährige verlängerte am Dienstag seinen Vertrag mit dem NBA-Klub Miami Heat bis 2010 und erhält dafür in Summe 100 Millionen Dollar (81,9 Mio. Euro). Miami machte damit den wichtigsten Deal vor dem Saisonstart im Herbst perfekt.
"Dieser Kontrakt gibt Heat die Möglichkeit, die Spieler zu verpflichten, die wir brauchen, um die Meisterschaft zu gewinnen und meiner Familie auf lange Zeit finanzielle Sicherheit zu gewähren", meinte O'Neal nach der Vertragsunterzeichnung. Dabei ließ der 2,16-m-Gigant allerdings unerwähnt, dass er für diesen Vertrag seinen noch bis 2006 geltenden und mit 30,6 Mio. Dollar (25,0 Mio. Euro) dotierten Arbeitskontrakt zu Gunsten der Heat zuvor aufgelöst hatte.
Der 147 kg schwere Center, der nun mit 20 Mio. Dollar (16,4 Mio. Euro) das höchste Jahresgehalt der NBA erhält, hatte die Los Angeles Lakers von 2000 bis 2002 zu drei NBA-Triumphen in Serie geführt. Zudem hat es O'Neal auf zwölf Einberufungen ins NBA-Allstar-Team gebracht und war einer der Leistungsträger des "Dream Team II" beim Olympiasieg der US-Amerikaner 1996 in Atlanta.
Seit 2004 in Miami
Im Juli 2004 war "Shaq" im Rahmen eines Tauschgeschäfts (drei Miami-Spieler plus ein Draft-Recht) von den Lakers nach Miami gewechselt. Das Team aus Florida hatte mit O'Neal in der abgelaufenen Saison nur knapp das NBA-Finale verpasst, aber trotzdem das beste Playoff-Abschneiden seit 17 Jahren realisiert.
"Wir wollten sicher gehen, dass Shaq entsprechend seines Marktwerts honoriert wird und Miami trotzdem noch genug Spielraum behält, um mit weiteren Spielerverpflichtungen die Voraussetzungen für einen Titelgewinn in nächster Zeit behält", erklärte O'Neals Agent Perry Rogers bei der Vertrags-Unterzeichnung. Prompt wurden im angeblich teuersten Transfer der NBA noch All-Star-Spieler Antoine Walker aus Boston und Jason Williams aus Memphis nach Miami geholt.
"Seit 2004 haben Heat und O'Neal rund um den Basketball eine Win-Win-Situation erreicht", sagte Klubchef Pat Riley. "Wir haben einen der dominierendsten Spieler aller Zeiten an uns gebunden."
(apa)
