Mittwoch, 3. August 2005

TV-MEDIA über den Start der Deutschen Bundesliga: Alle gegen Bayern München

  • Vorfreude besonders groß wegen WM ab 6. Mai 2006
  • PLUS: Toni Polster analysiert die deutsche Bundesliga

Selten war die Vorfreude auf den Saisonstart der Deutschen Bundesliga so groß wie heuer. Grund für die Euphorie, die schon vor dem Ankick der Eröffnungspartie Bayern - Gladbach (Fr., 5. 8., 20.15 Uhr) herrscht: Unmittelbar nach Meisterschaftsende am 13. Mai '06 startet in Deutschland die Fußball-WM - das größte Kickspektakel aller Zeiten.

"Die Vorfreude auf die Heim-WM und die neuen WM-Stadien haben das Interesse an der Bundesliga noch verstärkt und zu einem Rekord beim Dauerkartenverkauf geführt", analysiert Ex-Deutschland-Legionär Toni Polster.

TV-MEDIA bat Österreichs Rekordteamschützen zur Vorschau auf die explosive neue Saison. Polsters Fazit: "Im Kampf um den Meistertitel sehe ich nur zwei Mannschaften: Bayern München und Schalke 04." Spannend wird's aber auch dahinter, denn, so Polster: "Ab Platz zehn spielt man bereits gegen den Abstieg, ab Platz neun um einen internationalen Bewerbsplatz."

Fußball im Pay-TV wird teurer
Was die Präsenz der Liga im TV betrifft, so bleibt heuer noch fast alles beim Alten. Im Free-TV läuft die Liga weiter bei der ARD (samstags, 18.10 Uhr) und im DSF (sonntags, 19.00 Uhr), im Pay-TV live bei Premiere.

Wobei der Abosender mit einer Neuerung aufwartet. Denn ab sofort ist die Bundesliga (zusammen mit dem übrigen Premiere-Fußball) nur mehr im Rahmen des neuen Abo-Pakets Fußball live international für 14,90 Euro pro Monat buchbar.

Rückendeckung von Seiten der Klubs
Zumindest auf die Rückendeckung der (großen) deutschen Klubs darf Premiere-Chef Georg Kofler hoffen. Denn die wollen bei den anstehenden Rechteverhandlungen (der aktuelle TV-Vertrag läuft mit Saisonende aus) deutlich mehr Geld von den Fernsehsendern verlangen als bisher.

Zurzeit lukriert die Liga aus dem Verkauf der TV-Lizenzen 300 Millionen Euro pro Jahr. - 180 Millionen steuert Premiere bei, etwa 60 Millionen die ARD. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef von Bayern München, formuliert die Forderungen der Liga: "Wir brauchen 500 Millionen Euro. Woher die kommen, ist mir eigentlich völlig egal."

Freilich müsste auch die ARD für einen neuen TV-Vertrag tiefer in die Tasche greifen. Bayern-Chef Rummenigge: "Die ARD hat die Rechte '03 für einen Dumpingpreis erworben. 60 Millionen pro Saison - das war ein Geiz-ist-geil-Schnäppchen ..."

Die ganze Stoy lesen Sie im aktuellen TV-MEDIA

3.8.2005 11:31