Nach Airbus-Unglück in Toronto: Flugzeug war laut Ermittlern bei Landeanflug zu hoch
- Mechanischer Defekt wird jedoch ausgeschlossen

·Airbus-Crash: Pilot steht im Kreuzfeuer
Auf Toronto-Flughafen
zu spät aufgesetzt?
·Schweres Flugzeug-unglück in Kanada
Jet verfehlte Landebahn: Keine Toten, 43 Verletzte
·Bilder vom Flugzeug- crash in Toronto!
Bruchlandung eines Air France-Jets in Kanada
·Crash: Überleben ist nicht unwahrscheinlich
Können der Piloten rettet immer wieder Leben
Die Unglücksmaschine der Air France, die in Toronto eine Bruchlandung hingelegt hat, war im Landeanflug zu hoch. Als das Flugzeug den Beginn der Landepiste erreicht habe, sei es noch in einer Höhe von bis zu 30 Metern geflogen, sagte der kanadische Chefermittler Real Levasseur am Dienstag vor Journalisten in Toronto.
Normal seien nur 15 Meter. Levasseur hatte am Sonntag festgestellt, dass der Airbus A340 erst kurz vor der Mitte der rund 2.700 Meter langen Landebahn aufgesetzt hatte. Die Maschine war daraufhin vor einer Woche 200 Meter über das Ende der Piste hinausgeschossen, wo sie auseinanderbrach und Feuer fing. Wie durch ein Wunder konnten sich alle 309 Insassen retten, 43 Menschen wurden verletzt.
Levasseur schloss am Dienstag einen mechanischen Defekt an der Maschine de facto aus. Es müsse nun herausgefunden werden, warum die Maschine zu hoch angeflogen sei und "ob die Besatzung sich hätte besser verhalten können". Er wolle "auf niemanden mit dem Finger zeigen". Seine Aufgabe sei es nicht herauszufinden, ob es einen Pilotenfehler gegeben habe.
"Was mich interessiert ist, was die Besatzung auf Basis der vorliegenden Informationen gemacht hat. Ich schaue mir das an und frage mich: Was hat (den Piloten) daran gehindert, normal zu landen." Zur Zeit der Landung flog der Ko-Pilot die Maschine. Levasseur betonte gleichzeitig, es sei klar, dass das Umwetter zur Zeit des Landeanflugs ein Faktor gewesen sei, der zu dem Crash beigetragen habe. (apa/red)










