Skandal bei Wahl in Deutschland: NPD will mit einem vorbestraften Neonazi antreten
- Kandidat saß wegen Übergriff 15 Monate in Haft
- Die Landeswahlleitung muss den Antreten erst prüfen
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Spitzenpolitiker wollen Option nicht ausschließen
Die rechtsextreme NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) will den vorbestraften Neonazi Norman Bordin als Bundestags-Direktkandidaten im Wahlkreis München-Land aufstellen. Der Kandidatenvorschlag sei beim Landratsamt München eingegangen, sagte eine Mitarbeiterin der Behörde am Donnerstag.
Die Landeswahlleitung wird wie bei allen anderen Wahlvorschlägen auch prüfen, ob Bordin tatsächlich kandidieren darf. Der Neonazi war wegen seiner Beteiligung an einem brutalen Überfall von Skinheads auf einen Münchner Griechen im Jahr 2001 zu 15 Monaten Haft verurteilt worden.
(apa)
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