Nach pannenreicher Mission: "Discovery" befindet sich jetzt auf riskantem Heimflug
- Nach Inspektion: Astronauten sind sehr zuversichtlich
- BILDER: Besatzung hatte offenbar viel Spaß im All
·BILDER: Discovery wieder in Florida
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·DURCHKLICKEN: Die Crew der "Discovery"
Erfahrene Air Force Pilotin
führte das Kommando
·Nervosität bei Angehörigen der Crew
Familien seit Start im Wechselbad der Gefühle
·INFO: Das Hitzeschild des Space-Shuttle
Bei Wiedereintritt in Erd-atmosphäre lebenswichtig
·Stichwort: Landeplatz
Cape Canaveral
Durch Apolloprogramm weltweit bekannt
·Der Krimi im Weltall: Robinsons Ausflug
Erstmals wurde Space-Shuttle im All repariert
Die US-Weltraumfähre "Discovery" soll angesichts guter Wettervorhersagen wie geplant Montag früh (Ortszeit) auf dem Kennedy-Weltraumzentrum in Cape Canaveral (Florida) landen. Die Astronauten der US-Raumfähre "Discovery" haben sich nach einer letzten Inspektion des Shuttles optimistisch über eine sichere Landung am Montag um 10:47 Uhr (MEZ) gezeigt. "Die 'Discovery' ist in hervorragendem Zustand", sagte Kommandantin Eileen Collins am Sonntag in einem zur Erde übertragenen Interview. Bei der Landung sind Sie auf networld.at LIVE mit dabei!
Zuvor hatte die Besatzung die Flugkontrollsysteme an Bord überprüft und mit einem Notebook-Computer das Landemanöver geübt. Die Fähre kann der Raumfahrtbehörde Nasa zufolge nach einer Reparatur am Mittwoch der großen Hitze beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre standhalten.
Bereits Samstag früh hatte sich die "Discovery" von der Internationalen Raumstation ISS gelöst und hatte den Heimflug angetreten. Sie schwenkte zunächst eine eigene Umlaufbahn um die Erde ein. Die sieben Astronauten haben am Sonntagmittag - nach acht Stunden Schlaf - mit den allerletzten Vorbereitungen für die mit Spannung erwartete Rückkehr zur Erde begonnen.
Eintritt in Erdatmosphäre sehr riskant
Als der riskanteste Teil gilt dabei der Eintritt in die Erdatmosphäre, bei dem sich das Shuttle durch die große Reibung enorm erhitzt. Beim Unglück der "Columbia" vor zweieinhalb Jahren war die beschädigte Raumfähre beim Eintritt in die Atmosphäre auseinander gebrochen; alle sieben Astronauten an Bord starben.
Wegen einer Serie technischer Probleme an der "Discovery" hatte die NASA die Risiken des Rückflugs genau erwogen und erst dann grünes Licht gegeben. In einer bisher einmaligen Reparatur im Weltraum entfernte Astronaut Steve Robinson am Mittwoch mit der Hand überstehende Füllstreifen am Hitzeschild. Auf eine weitere Reparatur an der Isolierdecke der Raumfähre wurde verzichtet, der festgestellte Schaden berge kaum eine Gefahr, hieß es.
Neuer Weltraumflug bereits im September?
Angesichts der aus NASA-Sicht bisher erfolgreichen Mission der "Discovery" hofft die Weltraumbehörde auf einen neuen Shuttle-Einsatz schon am 22. September. Bedingung dafür sie allerdings die rasche Aufdeckung des Fehlers an den außen gelagerten Treibstofftanks, an denen beim Start der "Discovery" ein Stück abgefallen war. (apa/red)
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