Angst um den Uni-Zugang: Studienanfänger stürmen Universitäten so früh wie nie zuvor
- Riesenandrang an TU und Wirtschaftsuni in Wien
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Die Studienanfänger gehen angesichts der Lage an den Unis in Folge des EuGH-Urteils offenbar auf Nummer sicher und stürmen die Inskriptionsschalter so früh wie nie - obwohl die Reihenfolge der Anmeldung nur an den beiden Medizinischen Unis in Wien und Innsbruck eine Rolle spielte. An der Technischen Universität (TU) Wien sind einen Monat nach Inskriptionsbeginn bereits 952 Studienanfänger inskribiert - das ist weit mehr als das Doppelte als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs (414).
Ein ähnliches Bild gibt es an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien: Dort sind bereits 374 Studienanfänger eingeschrieben, um mehr als 50 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs (228). Daraus auf die Inskriptions-Endzahlen zu schließen, sei aber nicht möglich, wird an den beiden Unis versichert.
Ein stärkerer Zustrom als im Vorjahr wird auch an der Uni Innsbruck verzeichnet. Am ersten Tag (1. August) wurde mit 529 Studienanfängern sogar ein Rekord verzeichnet (bisher: rund 300), seither liegt der Zustrom mit rund 100 Zulassungen pro Tag im Durchschnitt.
Ansturm an den Medizin-Unis
Ein anderes Bild zeigt sich dagegen an der Universität Wien: Einen Monat nach Inskriptionsbeginn haben sich an der größten Universität des Landes in etwa gleich viele neue Studenten eingeschrieben wie im Vergleichszeitraum des Vorjahrs - das gilt sowohl für inländische Studienanfänger wie auch für ausländische.
Einen regelrechten Ansturm hatte es Anfang Juli bereits an den Medizin-Unis in Wien und Innsbruck gegeben, wo innerhalb weniger Tage jeweils knapp über 2.600 Interessenten sich um einen Studienplatz beworben haben. An beiden Unis sind die Bewerbungsfristen bereits abgelaufen bzw. die Studienplätze vergeben.
An den anderen Universitäten beginnen die Zulassungsfristen erst in den nächsten Wochen. (apa/red)
