Donnerstag, 4. August 2005

Tennismissgeschick von Bundespräsident Fischer: Achillessehne am Mittwoch gerissen

  • Präsidenten-Sprecher: Amtsfähigkeit voll gegeben
  • Fischer nimmt trotz Verletzung alle Termine wahr

Pech für unseren Bundespräsidenten! Heinz Fischer (66) hat am Mittwoch einen Sportunfall erlitten. Beim Tennisspielen ist seine Achillessehne gerissen. Das bestätigte Präsidenten-Sprecher, Bruno Aigner, am Donnerstag auf Anfrage der APA. Die Amtsfähigkeit des Staatsoberhauptes sei voll gegeben.

Der Unfall ereignete sich südlich von Wien. Fischer wurde im Spital Neunkirchen versorgt. "Ob die Achillessehne operiert werden muss, wird sich in den nächsten Tagen zeigen", so Aigner. Trotz der Sportverletzung nimmt der Bundespräsident alle Termine wahr.

Fürst von Liechtenstein beim Bundespräsidenten
Fürst Hans Adam II. von und zu Liechtenstein hat am Donnerstag Bundespräsident Heinz Fischer in dessen Sommerresidenz, dem ehemaligen kaiserlichen Jagdschloss Mürzsteg in der Steiermark, einen privaten Besuch abgestattet. Das Treffen bot laut einem Kommuniqué der Präsidentschaftskanzlei auch Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch über aktuelle bilaterale und europapolitische Fragen.

Der Bundespräsident sprach eine Einladung zur Teilnahme Liechtensteins an dem für kommenden Oktober in Aussicht genommenen nächsten Treffen der Staatsoberhäupter Deutschlands, Österreichs und der Schweiz aus. Die Präsidenten der drei Nachbarländer sind erstmals im November vergangenen Jahres in St. Gallen zu einem gemeinsamen politischen Gedankenaustausch zusammengetroffen. Die nächste Begegnung wird am 24. Oktober in Salzburg stattfinden.

Fürst Hans Adam, der auch die Titel Herzog von Troppau und Jägerndorf und Graf von Rietberg führt, bestieg 1989 nach dem Tod seines Vaters Franz Joseph II. als 13. Landesfürst den liechtensteinischen Thron. Seine Großmutter väterlicherseits war die Halbschwester des 1914 ermordeten österreichischen Erzherzog-Thronfolgers Franz Ferdinand. Der älteste Sohn des Fürsten, Erbprinz Alois Philipp, hat 2004 die Regentschaft übernommen.

Im Vorjahr hatte der Fürst den Bundespräsidenten mit dem Großstern des Liechtensteinischen Verdienstordens, dem höchsten Ehrenzeichen des Fürstentums, ausgezeichnet. (apa)

4.8.2005 12:29