Donnerstag, 4. August 2005

Der Täter kam zwei Mal: Der Bankräuber kundschaftete den Container vor der Tat aus

  • Mann überfällt Filiale Wien-Leopoldstadt wortlos
  • Von mutmaßlichem Täter fehlt nach wie vor jede Spur

Jener Mann, der am Mittwoch ein Ausweichlokal der Volkskreditbank in Wien-Leopoldstadt überfallen hatte, kam offenbar zwei Mal in den Bank-Container. Noch immer gibt es keine Spur von dem Räuber. Zunächst dürfte er die Lage erkundet haben, wenige Minuten später hielt er dem einzigen anwesenden Angestellten eine Pistole entgegen. Er forderte wortlos Bares, in dem er auf die Geldlade deutete, berichtete Dr. Hannes Scherz von der Kriminaldirektion 1.

Der etwa 35 bis 40 Jahre alte, 1,70 bis 1,75 Meter große Mann von schlanker Statur betrat kurz vor 18.30 Uhr die provisorische Filiale. Zu diesem Zeitpunkt hielt sich der Kassier im hinteren Bereich des Containers auf, der vermeintliche Kunde ging wieder. Beim nächsten Besuch schlug der Kriminelle zu. Er bedrohte sein Opfer mit einer silberfärbigen Pistole. Der Angestellte packte die Beute in ein weißes Plastiksackerl.

Bei dem Kriminellen handelt es sich vermutlich um einen Inländer. Er war mit blauen Jeans, hellem T-Shirt und einer auffälligen Baseballkappe (dunkler Schirm, vorne weiß, im Bereich des Hinterkopfes dunkel) bekleidet. (apa/red)

4.8.2005 10:02