Studie zu Schlafstörungen: 38 Prozent der Österreicher sind mit Sandmann unzufrieden
- Vor allem Frauen leiden unter Schlafstörungen
- Gründe: Stress und mangelhafte Bett-Ausstattung
Wenn bereits das 1000ste Schäfchen über den Zaun springt und sich die Müdigkeit noch immer nicht einstellen will, dann sind meist Stress und Probleme schuld daran - oder aber die Ausstattung der Betten. Denn: "Wie man sich bettet, so schläft man", zu dieser eigentlich altbekannten Erkenntnis ist eine aktuelle Imas-Studie gekommen, die am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien präsentiert wurde.
Überdurchschnittlich häufig verbreitet sind Schlafstörungen unter Frauen und Personen ab 50 Jahren, so die Studie. Fast jede zweite Frau gab an, daran zu leiden. Insgesamt beklagen 38 Prozent der Österreicher die schlechte Arbeit des Sandmannes: Durchschlafprobleme machen beinahe der Hälfte der Betroffenen zu schaffen, 41 Prozent klagen über Einschlafprobleme. Jeder Fünfte hat einen leichten Schlaf, 16 Prozent Rückenschmerzen und sieben Prozent jammern über schlechte Träume.
Die Folgen kommen vor allem auch im Arbeitsalltag teuer: Extreme Müdigkeit, Gereiztheit und Konzentrationsprobleme sind ebenso Konsequenzen aus dem Schlafdefizit wie verringerte Leistungsfähigkeit und Kopfschmerzen. "Um sich ausreichend zu regenerieren, braucht jeder Mensch täglich zwischen sechs und acht Stunden Schlaf", sagte Peter Hildebrand, Prokurist von Reiter Betten und Vorhänge, Auftraggeber der Studie.
Schlafkiller Nummer eins sind Stress und Probleme. Fast die Hälfte der 1.004 Befragten nennt sie als Ursache, wohingegen schlechte Matratzen-, Polster- und Deckenqualität auf Platz zwei rangiert, vor spätem und schwerem Essen sowie schlechter Luft im Schlafzimmer. (apa/red)
