Die innere Uhr tickt: Drucker-Hersteller begrenzen die Lebensdauer ihrer Geräte!
- Einwandfreie Geräte versagen plötzlich den Dienst
- Reparatur kommt meist teurer als ein Neugerät
Was viele schon vermutet haben, scheint jetzt bestätigt: Bei Elektrogeräten wie Tintenstrahldruckern tickt die Zeit automatisch. Druckerhersteller geben die Lebenszeit ihrer Geräte auf verschiedene Art und Weise vor. Oft zahlt sich dann eine Reparatur nicht mehr aus, da Neugeräte praktisch das selbe kosten.
Viele Drucker verrichten jahrelang ihren Dienst, bis von einem Tag auf den anderen plötzlich damit Schluss ist. Wie die deutsche Zeitschrift PC-Welt in einer Aussendung mitteilte, beschränken die Hersteller absichtlich die Lebensdauer ihrer Geräte. Ist diese erreicht, zeigt entweder der Treiber Fehlermeldungen an, oder die Qualität der Ausdrucke lässt stark nach. Während etwa Epson und HP das Lebensende nach Ausdrucken definieren, gibt Canon seinen Druckern fünf Jahre. Die Hersteller empfehlen dann den Austausch verschlissener Teile oder einen Check durch den Kundenservice.
Besonders ärgerlich: Eine Reparatur kann sogar teurer werden als ein neues Gerät! Bei Canon hängen die Reparaturkosten vom jeweiligen Modell ab. Wie die Zeitschrift herausfand, nimmt Epson dahingegen pauschal 74 Euro. Um nur sechs Euro mehr gibt's den Stylus C86 - allerdings neuwertig. (red)
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