Schlecht beraten beim Handykauf: Oft fehlt es Verkäufern an Durchblick und Kompetenz!
- Studie ortet Beratungsmängel bei den Elektroketten
- FORMAT: Shops der Mobilfunker schneiden besser ab
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Mehr als acht Millionen Mobiltelefone sind hierzulande im Umlauf - die Österreicher sind handyaffin wie kaum ein anderes Volk in Europa. Doch oftmals ist der Weg zu SMS, MMS und UMTS steinig, denn die Beratung beim Handykauf lässt zu wünschen übrig, wie eine aktuelle Studie des Wiener Marktforschungsinstituts Survey Control herausfand.
Ganze 1.000 Testkäufe wurden getätigt. Nur in 59 Prozent der Fälle waren die Tester mit der Beratung "sehr zufrieden" oder "zufrieden". Größte Überraschung beim Servicetest: Mit 71 Prozent zufriedenen Kunden schneiden die eigenen Shops der Mobilfunkanbieter wie One, T-Mobile oder A1 deutlich besser ab als die Elektrofachhändler.
Sendepause
Der Hauptgrund für den Vorsprung der Netzbetreiber, sagt Experte Neugebauer, liege in der Ausbildung der Mitarbeiter. "Wir haben ein eigenes Schulungsteam, das sich mit der kontinuierlichen Weiterbildung unserer Shopmitarbeiter befasst", sagt Maria Graffius von T-Mobile. Produkt- und Verkaufsschulungen und sogar Kurse zur Stressbewältigung gehörten zum Standardprogramm.
Im Gegensatz dazu sei bei Mitarbeitern in den Fachgeschäften bei Kundenfragen oft Sendepause: "Das Personal ist dort oftmals mit den technischen Details der einzelnen Geräte nicht vertraut", analysiert Neugebauer. Auch im Tarifdschungel fänden sich die Verkäufer oft schwerer zurecht.
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