Ende des 35 mm-Films: Hollywood einigt sich auf Standard für digitale Projektoren
- Mehr Konkurrenzfähigkeit gegenüber Web und DVD
- Optische Qualität von Filmen wird sich verbessern
Die sieben größten Hollywood-Studios haben sich auf einen Standard zur digitalen Filmprojektion im Kino geeinigt. Das gab die 2002 von Centfox, Disney, MGM, Paramount, Sony Pictures, Universal und Warner gegründete Vereinigung Digital Cinema Initiatives (DCI) bekannt. Das bedeutet langfristig zugleich das Ende für den 35 Millimeter-Film.
Die Einigung erlaube den Herstellern die Erzeugung von Material, das in ganz Amerika und hoffentlich weltweit verwendet werden könne, sagte Walt Ordway von DCI. Die Studioverantwortlichen kündigten an, bald Filme im digitalen Format produzieren zu wollen. Bis Ende 2005 werde man diese sowohl im 35 Millimeter-Format als digitale vertreiben, sagte der Vertriebschef von Warner Bros. Unklar ist derzeit noch, wer die Kosten für die Umstellung der Kinosäle von alten Projektoren auf neue digitale Geräte übernimmt.
Experten gehen davon aus, dass das neue Format und die damit verbundene bessere optische Qualität der Filme die derzeit finanziell angeschlagene Hollywood-Industrie im Konkurrenzkampf mit Medien wie dem Internet und der DVD stärken wird. (apa)
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