3 Milliarden Dollar für ein Chip-Werk: Intel plant neues Projekt in Vereinigten Staaten
- Produktion soll in zwei Jahren aufgenommen werden
- PLUS: Pläne von Israels Ministerpräsident Scharon
·Intel baut riesiges
Chip-Werk in Israel
Projekt kostet angeblich vier Milliarden US-Dollar
·Jeder gegen jeden heißt's bei Infineon
Schmiergeldaffäre: Alte Vorwürfe kommen hoch
·IT-Branche freut sich über gute Ergebnisse
Intel, Yahoo und Motorola
schließen Quartal gut ab
Intel, der größte Chip-Hersteller der Welt, will sein neues Chip-Werk offenbar im US-Bundesstaat Arizona bauen. Das Werk solle 300-Millimeter Silizium-Scheiben (Wafer) herstellen und in zwei Jahren die Produktion aufnehmen, teilte Intel mit. Das neue Chip-Werk soll den Angaben zufolge drei Milliarden US-Dollar kosten.
Als Standort sei Chandler geplant, wo Intel bereits über Produktionsstätten verfügt. Die Bauarbeiten sollten sofort beginnen, hieß es in der Intel-Mitteilung weiter. Erst am Montag hatte Israels Ministerpräsident Ariel Scharon mitgeteilt, Intel werde ein 4 Milliarden Dollar teures Chip-Werk in Israel bauen.
Intel hatte erst vor wenigen Tagen für das abgelaufene Quartal einen gesteigerten Umsatz und Gewinn vorgelegt. Anders als in fünf der vergangenen sieben Quartale war es Intel jedoch nicht gelungen, die Erwartungen Analysten zu übertreffen. Der Konzern hatte dafür Produktionsengpässe verantwortlich gemacht. "Momentan ist die Nachfrage so groß, dass wir nicht in der Lage waren, ausreichende Lagerbestände aufzubauen", hatte Intel-Finanzchef Andy Bryant bei Vorlage der Zahlen erklärt. (apa/red)
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