Mittwoch, 27. Juli 2005

Aufschlag zur Beach-Party

Als die Spielerinnen und Spieler im Juni bei der Beachvolleyball Weltmeisterschaft in Berlin aus Protest gegen den Weltverband (FIVB) streikten, begann man in Kärnten kurzfristig gehörig zu schwitzen. Ein längerandauernder Streik hätte möglicherweise das Beachvolleyball-Event der Superlative, den A1 Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt, gefährdet.

Zum Glück für die Fans und die Veranstalter machte der Weltverband Zugeständnisse und so steht dem Megaspektakel am Wörthersee Anfang August nichts mehr im Wege.

Comback. Von 3. bis 7. August wird sich das Klagenfurter Strandbad wieder in einen Beachvolleyball-Hexenkessel verwandeln und die besten Spieler der Welt werden dem Publikum Beachvolleyball vom Feinsten bieten.

Heuer wieder mit dabei: das österreichische Top-Duo Nik Berger und Clemens Doppler. Im vergangenen Jahr musste Doppler aufgrund eines Kreuzbandrisses sowohl in Klagenfurt als auch bei Olympia in Athen aussetzen. Berger trat daraufhin mit Florian Gosch an, kam allerdings nicht über den enttäuschenden 25. Platz hinaus. Heuer wollen die Europameister von 2003 aber wieder hoch hinaus und die bisherigen Saisonergebnisse geben Grund zur Hoffnung. „Wir wollen ins Semifinale und am Sonntag noch auf dem Court stehen”, kommt von Berger und Doppler eine Kampfansage. Das wollen ihre zahlreichen Gegner allerdings auch. Allen voran die Beach-Duos aus Brasilien.

Samba-Volleyball. Neben den Klagenfurt-Titelverteidigern Emanuel/Ricardo zählt für Berger/Doppler vor allem das frischgebackene Weltmeister-Duo Marcio/De Jesus aus dem Land des Sambas zu den großen Favoriten. „Die Dichte an guten Teams hat enorm zugenommen. Auch die deutschen Teams werden sehr stark sein”, erklärt Berger und hofft auf spannende Partien am Court. Tatsächlich ist der Kreis der Sieganwärter so groß wie nie zuvor. Und das jeder jeden schlagen kann, haben Berger/Doppler heuer schon beimWorld Tour Turnier in Stavanger (NOR) bewiesen, als sie gegen die in der Weltranglisten führenden Marcio/De Jesus überraschend die Oberhand behielten.
Bei den Damen ein ähnliches Bild. Auch hier zählen die Duos vom Zuckerhut zu den Sieganwärtern. Allerdings ist mit der US-Amerikanerin Kerry Walsh jene Dame am Start, die seit 2002 in Klagenfurt nicht zu bezwingen war. Gemeinsam mit Partnerin Misty May-Treanor gewann sie bei der WM in Berlin heuer zum zweiten Mal Gold und auch in Klagenfurt möchte sie den Ansturm der brasilianischen Weltranglistenersten

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27.7.2005 17:51