NEWS: AUA-Aufsichtsrat-Boss Wieltsch
stärkt AUA-Vorstand den Rücken
- Airline-Boss Soerensen "überzeugt, dass die AUA die Chance hat, eigenständig zu bleiben."
Trotz hoher Verluste sieht AUA-Aufsichtsrats-Boss und ÖIAG-Vorstand Rainer Wieltsch keinen Anlass, am Management der Airline zu zweifeln. Wieltsch im NEWS-Gespräch: "Der AUA-Vorstand hat in den letzten Jahren gezeigt, wozu er fähig ist, ich halte alle drei Mitglieder für Spitzenmanager."
Dass die Ergebnisse alles andere als erfreulich sind und auch interne Fehler dafür verantwortlich waren steht für Wieltsch außer Zweifel. "Nach einer guten Entwicklung wurde im 4. Quartal mit voller Kraft expandiert und dann haben sich die Rahmenbedingungen verschlechtert." Aber: "im Nachhinein ist man immer gescheiter. Es gibt Probleme, die sind aber zu bewältigen".
Der Airline-Aufsichtsrats-Boss ist jedenfalls optimistisch, dass es gelingt im nächsten Jahr wieder ein ordentliches Ergebnis einzufliegen. Die Notwendigkeit einen Partner an Bord zu holen sieht Wieltsch - die Staatsholding ÖIAG ist knapp 40 Prozent größter AUA-Aktionär - nicht: "Das ist derzeit kein Thema."
AUA-Boss Vagn Soerensen gibt sich im NEWS-Interview "überzeugt, dass die AUA die Chance hat, eigenständig zu bleiben." Öffentliche Zuschüsse kommen für ihn nicht in Frage.: "Das ist verboten und wir wollen das auch gar nicht."
In Zusammenhang mit der Gebühren-Diskussion mit dem Flughafen Wien kann sich der AUA-Chef offenbar vorstellen, beim Flughafen Braitslava nicht mit zu bieten, wenn es zu einer Lösung kommt. Soerensen : "Wir sind nach wie vor interessiert. Klar ist aber, dass im Zuge unserer Verhandlungen mit dem Flughafen Wien auch das Thema Bratislava diskutiert wird ."
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