Geplante Bank Burgenland-Privatisierung: Raiffeisen ist mit Angebot wieder an Bord
- Neues Offert für landeseigene Bank liegt vor
Raiffeisen ist bei der Privatisierung der Bank Burgenland wieder mit an Bord: Beim Land Burgenland sei vergangene Woche ein neues Angebot eingelangt, bestätigte Finanzlandesrat Helmut Bieler (S) gegenüber der APA am Rande eines Pressegesprächs in Eisenstadt.
Nach dem Ausscheiden aus dem ersten Bieterverfahren im März des Vorjahres hatte Raiffeisen bereits in den vergangenen Wochen angekündigt, nochmals in den Verkaufsprozess einsteigen zu wollen.
Nähere Details zum Wiedereinstieg von Raiffeisen in den Bieterprozess gab Bieler zunächst nicht bekannt: Man wolle der Bank und dem Land nicht schaden, indem man mit Details an die Öffentlichkeit gehe.
Man werde das Angebot der Raika "genauso sachlich behandeln wie alle anderen Interessenten." Es gebe mehrere Interessenten. Im Verkaufsprozess gebe es derzeit keine Fristen, da es sich um einen "offenen" Prozess handle, so Bieler. Einen Zeitpunkt für eine mögliche Privatisierung nannte der Landesrat nicht.
Für die Bank Burgenland gebe es mehrere in- und ausländische Interessenten, so Bieler: "Wir wollen die Bank so rasch wie möglich privatisieren, weil dann die Arbeit innerhalb der Bank mit neuem Eigentümer in Ruhe fortgesetzt werden kann."
Je länger die Bank und das Land durch Vorwürfe und öffentliche Diskussionen geschädigt würden, desto schlechter sei das für den Verkaufsprozess, aber auch für die Entwicklung des Kreditinstituts.
Bezüglich eines Verkaufs hatte sich jüngst die FPÖ optimistisch gezeigt: So erklärte Klubobmann Manfred Kölly unlängst bei einer Pressekonferenz, er sei "guter Dinge", dass die Bank "in den nächsten Wochen und Monaten" verkauft werden könne.
(apa)
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