Vierte Runde abgeschlossen: Sturm bleibt mit 2:2 in Pasching weiter ungeschlagen
- Aber kein Ende der Sieglosigkeit für die Gastgeber
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Zum Abschluss der vierten Runde der Fußball- Bundesliga trennten sich Pasching und Sturm am Sonntagabend mit 2:2 (1:0). Pichlmann (26.) und Chaile (67.) trafen vor 5.000 Zuschauern im Waldstadion für die Hausherren, Filipovic (46./Freistoß) und Sarac (84.) gelang aber jeweils der Ausgleich. In der Tabelle liegt Sturm nun mit acht Punkten auf Rang vier, Pasching ist mit drei Zählern Siebenter.
Während die Grazer als positive Überraschung der noch jungen Saison 2005/06 weiter ungeschlagen sind, war der UEFA-Cup-Starter aus Oberösterreich nicht in der Lage seine Sieglosigkeit zu beenden. Seit nunmehr 14 Partien bzw. dem 6. April (2:0 gegen die Admira) hat es keinen vollen Erfolg mehr gegeben, zumindest gab es jedoch die ersten Tore dieser Spielzeit.
Allerdings war der erste Treffer nicht regulär. Nach Kahraman- Flanke (der Ex-Teamspieler fiel später verletzt aus) hatte sich Chaile gegen Gercaliu im Luftkampf regelwidrig durchgesetzt und Pichlmann anschließend per Kopf getroffen. Sturm-Torhüter Szamotulski machte dabei eine ähnlich schlechte Figur wie Schiedsrichter Stuchlik, der kein Foul gesehen haben wollte.
Filipovic sorgte kurz nach dem Wechsel aus einem direkten Freistoß, bei dem Josef Schicklgruber an längst vergangen geglaubte Zeiten als Pannen-"Pepi" erinnerte, für das 1:1. Doch nach einem Abstauber von Chaile aus kurzer Distanz schienen die Gastgeber auf die Siegesstraße zurückgekehrt zu sein. Bis der starke Filipovic den Ball ideal dem Ex-Paschinger Sarac servierte, der den 2:2-Endstand fixierte. In der Nachspielzeit setzte Edi Glieder den Ball über das Tor und verpasste damit den Siegestreffer für die Gastgeber.
Reaktionen der Trainer
Georg Zellhofer (Pasching-Trainer): "In unser jetzigen Situation wird leider jeder Fehler sofort bestraft, aber ich mache Pepi Schicklgruber keine Vorwürfe. Es war aber dennoch eine klare Steigerung gegenüber den vergangenen Partien. Die verlorenen zwei Punkte tun weh. Ich hoffe, wir können sie uns bald zurückholen."
Michael Petrovic (Sturm-Coach): "Ich bin zufrieden mit dem einen Punkt. Wir waren heute nicht so gut, aber jetzt kommt das Glück zurück, welches uns in der Vergangenheit gefehlt hat."
(apa)
