Einigung in der NBA: Liga und Spieler- gewerkschaft einig über Arbeitsverträge
- Neue Kontrakte gelten bis zur Saison 2010/2011
Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA und die Spielergewerkschaft haben sich über die Arbeitsverträge für die kommenden sechs Saisonen geeinigt und ein entsprechendes Abkommen ratifiziert. Grundsätzlich hatten beide Parteien die Bedingungen bis zur Saison 2010/2011 bereits Mitte Juli akzeptiert, am Samstag wurden aber noch wichtige Details geklärt.
Zunächst nur für die kommende Saison wurde die Gehaltsobergrenze der Profis von 43,87 (36,3 Mio. Euro) auf 49,5 (40,9 Mio. Euro) Millionen Dollar angehoben. Einschneidende Veränderungen wird es in den kommenden Jahren im Nachwuchsbereich geben. Die Verträge der Rookies werden hinsichtlich der Bezahlung begrenzt sein, zudem wurde das Mindestalter für eine NBA-Spielgenehmigung von 18 auf 19 Jahre heraufgesetzt.
Die Änderung gilt vorerst nur für die neue Saison und greift ab dem 2. August. Erst dann dürfen neue Transfers und Verträge geschlossen werden, die nicht mehr auf höchstens sieben sondern maximal nur noch auf sechs Jahre befristet werden können.
Die Spieler verpflichten sich zudem zu vier Drogentests pro Jahr. Die Strafen für den Gebrauch von stimulierenden Drogen sind verschärft worden. Spieler, die wegen Regelwidrigkeiten für mehr als zwölf Spiele gesperrt werden, können ein neutrales Schiedsgericht zur Schlichtung anrufen.
(apa)
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