Donnerstag, 28. Juli 2005

Beim Warten auf George W. Bush: 300 Pfadfinder vor Hitze in Ohnmacht gefallen

Bei schwülem Wetter und Temperaturen von mehr als 30 Grad sind im US-Staat Virginia fast 300 Pfadfinder in Ohnmacht gefallen. Etliche von ihnen mussten am Mittwoch in Krankenhäusern behandelt werden. Die Pfadfinder hatten in ihrem Lager südlich von Washington auf einen Besuch von US-Präsident George W. Bush gewartet. Bei der Vorbereitung der zehntägigen Veranstaltung waren am Montag vier erwachsene Pfadfinder von einem Stromschlag getötet worden.

In etlichen US-Staaten wurden am Mittwoch Hitzewarnungen herausgegeben, darunter Virginia, New Jersey und Georgia. Die Marine sagte eine Übung vor der Ostküste ab, nachdem auf Deck der "USS Wisconsin" Temperaturen von 49 Grad Celsius gemessen wurden. In New York drehten zahlreiche Haushalte ihre Klimaanlagen hoch, der Stromversorger Consolidated Edison berichtete von einem Rekord-Stromverbrauch.

Aus insgesamt sechs Staaten wurden bisher fast 40 Todesfälle wegen der anhaltenden Hitze gemeldet. Allein in der Gegend um Phoenix in Arizona starben mindestens 29 Menschen, die meisten von ihnen Obdachlose.(apa/red)

28.7.2005 09:04