Wieder Selbstmordanschläge in Bagdad: Explosionen fordern acht Todesopfer
- Hotel und Polizeipatrouille Ziel von Attentaten
·Anschläge in Bagdad: Mindestens acht Tote
Mehrere Verletzte bei Selbstmordattentaten
·Bagdad: Mindestens 22 Tote bei Anschlag
Mit Sprengstoff-Lkw in Polizeistation gerast
·Elf Tote bei Anschlägen im Irak!
Weiter keine Spur von algerischem Diplomaten
·Saddam: Prozess nicht vor Oktober
"Probe-Verfahren" vor Bagdader Sondertribunal
Bei zwei Selbstmord-Anschlägen in Bagdad sind am Montag mindestens acht Menschen getötet und 27 weitere verletzt worden. Am frühen Morgen steuerte ein Attentäter ein mit Sprengstoff präpariertes Fahrzeug in den Eingang des Hotels Al Sadeer im Zentrum der irakischen Hauptstadt, wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte. Etwa zwei Stunden später zündete ein zweiter Selbstmord-Attentäter unter einer Brücke im Westen der Stadt eine Autobombe. Ziel war eine Polizeipatrouille. Zwei Polizisten wurden getötet, elf weitere Menschen verletzt.
Die Bombenexplosion vor dem Hotel in der Innenstadt riss sechs Menschen in den Tod, 16 weitere wurden verletzt. Bei den meisten Opfern handelte es sich nach Angaben des Innenministeriums um Wachpersonal der Anlage. Im "Al Sadeer", das bereits mehrmals Ziel von Attentaten war, wohnen zahlreiche ausländische Sicherheitskräfte. Am Sonntag waren bei einem Selbstmord-Anschlag mit einem Lkw auf eine Polizeiwache in Bagdad 27 Menschen getötet worden. Die meisten waren Polizisten.
Erst am Sonntag waren bei einem Anschlag auf eine Polizeistation in Bagdad mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 wurden verletzt. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich demnach mit einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in die Luft. Am selben Tag töteten Terroristen einen hohen Polizeibeamten in der irakischen Hauptstadt. Eine Granate schlug auf dem Gelände des Innenministeriums ein und riss einen Polizisten mit in den Tod.
(apa)
