Weniger Touristen wegen Schlechtwetter: Zahl der Übernachtungen sinkt um 1,4 %
- Vorarlberg schreibt von allen das größte Minus
- Vor allem Gäste aus Deutschland bleiben aus
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Ab 2020 hofft man auf 130. Mio Gäste pro Jahr
Das schlechte Wetter hat dem österreichischen Sommertourismus bisher ein Nächtigungsminus beschert. Im Mai und Juni 2005, den ersten beiden Monaten der bis Oktober dauernden Sommersaison, ging die Zahl der Übernachtungen um 1,4 Prozent auf 14,5 Millionen zurück, teilt die Statistik Austria mit.
Besonders schlecht gelaufen ist der Juni, wo ein Minus von 6,3 Prozent verzeichnet wurde.
Weniger Gäste aus dem Ausland
Ausschlaggebend für das negative Ergebnis war das Ausbleiben von ausländischen Gästen, deren Zahl um 9,4 Prozent auf 5,3 Mio. gegenüber dem Juni 2004 zurückging, während die Zahl der Inlandsgäste mit 2,7 Millionen (plus 0,3 Prozent) stagnierte. Ausgeblieben sind vor allem Gäste aus den wichtigsten Herkunftsnationen Deutschland (minus 14,5 Prozent), Belgien (minus 3,9 Prozent), Frankreich (minus 6,7 Prozent), den Niederlanden (minus 8,1 Prozent) und der Schweiz (minus 4,8 Prozent). Nur bei Urlaubern aus Italien wurde unter den wichtigsten Herkunftsmärkten ein Plus von 12,7 Prozent verzeichnet.
Vorarlberg verliert am meisten
Das stärkste Minus bei den Bundesländern verzeichneten im Juni Vorarlberg (minus 12,4 Prozent), Kärnten (minus 9,8 Prozent), Salzburg (minus 8,9 Prozent) und Tirol (minus 8,7 Prozent). (apa)
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