Mittwoch, 20. Juli 2005

„Birgit ist meine stille Heldin“

  • Lauda: Mein neues Leben mit vier Nieren

Das Comeback-Interview. So half ihm die große Liebe über die schlimmen Stunden hinweg, so meistert er seine Krisen. Plus: Die Abrechnung mit der Society.
Lauda reloaded. Sechs Kilo leichter, unendlich dankbar – und ungewohnt gefühlsbetont.

Das Bulletin aus dem AKH Wien war kurz, sachlich und schnörkellos wie ein Telegramm: Niki Lauda habe sich am 24. Juni einer Nierentransplantation unterzogen, stopp. Als Spenderin habe sich seine Freundin Birgit Wetzinger zur Verfügung gestellt, stopp. Der Eingriff verlief sowohl bei der Spenderin als auch beim Empfänger komplikationslos, stopp. Die Spenderin konnte nach vier Tagen entlassen werden, der Empfänger nach sechs Tagen, stopp.

Der Mann mit den drei Weltmeistertiteln, den zwei Eigennieren und den zwei Spendernieren (bereits 1997 hatte Bruder Florian ein Organ beigesteuert) wurde vom internationalen Boulevard zum populärmedizinischen Popstar gehypt. Doch Wortspende wollte sich der sonst alles andere als defensive Kommunikator zur chirurgischen Denkmalpflege an seiner Person definitiv keine abringen.

Ground control to captain Niki – beharrliche Funkstille: Knapp einen Monat waren der 56-jährige Airliner und die 26-jährige Stewardess seines Herzens (und seiner Fluglinie) wie vom Erdboden verschluckt, doch nun meldet sich der Mann mit dem roten Kopfschmuck via NEWS aus dem Krankenstand zurück. Captain Niki to ground control. „Operation gelungen, Patient fully recovered.“

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS
PLUS: Das Interview: Die schweren Tage, die große Abrechnung.

20.7.2005 16:46