Mittwoch, 20. Juli 2005

Georg Stumpf im großen NEWS-Interview:
'Unaxis-Aktie soll sich mehr als verdoppeln'

  • Kovats-Gruppe gibt den Wachstumskurs vor
  • "Wollen Mischkonzern von europäischem Format"

Das klare Ziel Wachstum und Wertsteigerung geben die neuen österreichischen Haupteigentümer dem börsennotierten Schweizer Traditionskonzern Unaxis (vormals Oerlikon-Bührle) vor, wie Verwaltungsrats-Vizepräsident Georg Stumpf in einem Interview für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklärt. "Der Aktienkurs der Unaxis soll sich mittelfristig von derzeit 185 Franken auf 500 Franken mehr als verdoppeln", sagt der als Erbauer des Millennium-Tower einer breiten Öffentlichkeit bekannt gewordene Wiener im NEWS-Interview.

Entgegen hartnäckigen Gerüchten kündigt Stumpf in NEWS an, dass derzeit kein Unternehmensbereich der Unaxis verkauft werden soll. " Jetzt werden die einzelnen Bereiche entwickelt. Die strategischen Möglichkeiten sind dann vielseitig, aber unsere Entscheidungen fallen Schritt für Schritt", so Stumpf im NEWS-Interview. Die Unternehmensstrategie werde, so der Verwaltungsrats-Vizepräsident, "ganz auf Wachstum ausgerichtet". Weitere Unternehmens-Akquisitionen sind laut Stumpf geplant.

Ziel der österreichischen Investoren ist es, einen Mischkonzern "von europäischen Format" zu errichten. "Man muss die Unaxis in der Gesamtstrategie eines Industriekonglomerates sehen, das auf verschiedene Unternehmensbereiche setzt", erläutert Stumpf im NEWS-Interview. Als Beispiel für eine solche, erfolgreich umgesetzte Strategie nennt er General Electric. "Die einzelnen Bereiche können sich profitabel unterstützen oder bei schwachen Zyklen ausgleichen", meint Stumpf. Für Anleger bedeute dies ein hohes Potenzial. "Der ab August neu amtierende Vorstandsvorsitzende der Unaxis, Thomas Limberger, steht als ehemaliger Zentraleuropa-Chef von General Electric für diese Strategie", so Stumpf in NEWS.

Die im Einfluss der drei Investoren Mirko Kovats, Ronny Pecik und Georg Stumpf stehende Victory Industriebeteiligungen AG hat die Unaxis AG zu 43 Prozent mit Option auf weitere ca. 20 Prozent übernommen. Seit der außerordentlichen Hauptversammlung vom 28. Juni stellt die Victory die wichtigsten Aufsichtsratsfunktionen, allen voran Kovats als Verwaltungsratspräsident. Zu den Eigentumsverhältnissen der Victory AG erklärt Stumpf im NEWS-Gespräch: "Das Prinzip der Victory ist, dass drei Partner je ein Drittel besitzen. So soll es bleiben."

Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

20.7.2005 12:46