Adeg mit schweren Verluste: 11,8 Millionen Euro Defizit bei Filialschiene geschrieben
- FORMAT liegen die aktuellen Bilanzzahlen vor
- Klarer Verlierer der Expansionswut von Billa & Co.
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Mitarbeiterstand soll um 500 auf 5.000 steigen
Die Adeg ist der klare Verlierer der Expansionswut von Billa und Spar und des Vormarsches der Diskonter. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT auf Basis der dem Magazin vorliegenden Bilanzzahlen.
Demnach hat die Adeg-Filialschiene, also die 146 nicht von selbständigen Kaufleuten, sondern vom Konzern selbst betriebenen Geschäfte, 2004 11,8 Millionen Euro Verlust geschrieben. Die großen AGM Cash & Carry-Märkte, bisher die Cashcows der Gruppe, haben mit 400.000 Euro Gewinn nur noch eine schwarze Null geschrieben.
Einigermaßen abgefangen wurde das Ergebnis nur durch die Gewinne im Großhandel mit den 676 selbständigen Adeg-Kaufleuten. Trotzdem schrieb die Adeg AG unter dem Strich 2,2 Millionen Euro Verlust.
Nicht einberechnet sind die großen ehemaligen Magnet-Märkte (jetzt Ecenter), die direkt an die Adeg-Mutter Edeka Südbayern berichten. Branchenexperten schätzen, dass bei dieser Großverbraucherschiene weitere sieben Millionen Euro Verlust anfallen.
Mit diesen Ergebnissen von FORMAT konfrontiert, erklärte Adeg-Boss Hubert Pfenninger, dass sich in der Bilanz noch Auslaufkosten niederschlügen. Die Restrukturierung sei noch nicht abgeschlossen. Außerdem habe Adeg in die Zukunft investiert.
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