Krise des Wiener IMAX-Kinos: Spielbetrieb zumindest bis Ende September gesichert
- Gespräch über Übergabe an einen neuen Betreiber

Der Spielbetrieb im Wiener IMAX-Kino ist zumindest bis Ende September gesichert. Dies teilte der Lizenznehmer und Besitzer, die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), am Freitag mit. Zuvor hatte es die ersten Gespräche über die Zukunft des Kinos mit dem derzeitigen Betreiber Large Format Cinema Gesellschaft (LFC) gegeben, dem die BIG Mitte des Monats wegen Mietschulden gekündigt hatte.
Ziel der Gespräche sei die "Klärung der geordneten Übergabe des IMAX an einen neuen Betreiber" gewesen, so die BIG. Die LFC wird nun bis zum 30. September den Betrieb "voraussichtlich aufrechterhalten". Die genauen Details würden in kommenden Gesprächsrunden festgelegt.
Bis dahin will die BIG einen neuen Betreiber präsentieren, um einen lückenlos Spielbetrieb zu gewährleisten. Bereits vor zehn Tagen hatte die BIG bestätigt, derzeit mit zwei Unternehmen zu verhandeln - mit IMAX-Toronto und einem deutschen Betreiberkonsortium. "Die Verhandlungen mit Interessenten laufen gut", unterstrich Christoph Stadlhuber, BIG-Geschäftsführer.
(apa/red)
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