Nach Start-Niederlage Rapid wieder voll da:
Souveräner 3:0-Erfolg am Innsbrucker Tivoli
- Kincl, Akagündüz & Ivanschitz scoren für den Meister
- Hütteldorfer stoppten endlich die Niederlagen-Serie
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Mateschitz, Jara und Co. sollen Siege garantieren
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Transferüberblick der Bundesligaklubs 2005/06!
Der amtierende Fußball-Meister Rapid Wien hat am Dienstag in der zweiten Runde der T-Mobile-Bundesliga mit einem souveränen 3:0 (2:0)-Auswärtssieg gegen Wacker Tirol den ersten Saisonerfolg gefeiert und vorläufig die Tabellenführung übernommen. Nach dem 2:3 gegen Sturm Graz hatten die Grün-Weißen mit Tirol keine Probleme. Die Treffer erzielten Kincl (33.), Akagündüz (42.) und Ivanschitz (51.).
9.100 Zuschauer im Innsbrucker Tivoli neu wurden von ihrer Mannschaft, die nach dem 0:0 gegen Ried weiter auf das erste Saisontor wartet, bitter enttäuscht. Rapid, das am 17. Mai im Cup- Semifinale gegen den GAK (4:1) zum bisher letzten Mal siegreich den Platz verließ, übernahm schnell das Kommando. Und verzeichnete durch Neuzugang Akagündüz (3.,15.), der erstmals in der Meisterschaft von Beginn an spielte, auch gute Torchancen.
Rapids tschechischer Goalgetter Marek Kincl (33.) sorgte schließlich mit seinem bereits dritten Saisontor für die verdiente Führung der Gäste. Tirols Neuerwerbung Knabel verdribbelte sich am eigenen Strafraum, über Akagündüz und Grüners Schienbein kam der Ball zu Kincl, der trocken einschoss. Nur neun Minuten später war Wacker- Goalie Pavlovic zum zweiten Mal geschlagen. Akagündüz (42.) erzielte nach herrlicher Vorarbeit des starken Hofmann seinen ersten Liga- Treffer für Grün-Weiß.
Nach dem Seitenwechsel blieb der Rekordmeister am Drücker. Pavlovic rettete zwei Mal gegen Akagündüz (47,48.), ein Mal mit Hilfe der Querlatte. Die logische Folge der Überlegenheit war das 3:0 durch Teamkapitän Ivanschitz (51.), der nach Vorarbeit von Hlinka aus 16 Metern traf. Der Aktion war ein Foul von Rapid-Verteidiger Dober an Hannes Aigner an der Strafraumgrenze vorausgegangen, das Schiedsrichter Drabek ungeahndet ließ. In der Nachspielzeit vergab Kincl noch die Chance auf seinen zweiten Saison-"Doppelpack". (apa/red)
