Kein Platz für Patrick: Friesacher als Testpilot beim Jordan-Team abgelehnt
- Nicolas Kiesa als dritter Pilot in Ungarn am Start
- PLUS: Jordan setzt auch weiter auf Toyota-Motoren
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Wertungen bei Fahrern
und den Konstrukteuren
Die Hoffnungen von Patrick Friesacher auf ein schnelles Comeback in der Formel 1 haben sich Donnerstagmittag zerschlagen. Der Kärntner hat nicht wie gewünscht den Platz als Freitags-Testfahrer beim Rennstall Jordan bekommen, im Vorfeld des Grand Prix am Sonntag auf dem Hungaroring wird im Freien Training wie auf dem Hockenheimring der Däne Nicolas Kiesa das dritte Auto steuern.
Der Vertrag von Friesacher als Pilot beim Minardi-Team war vergangene Woche gekündigt worden, seitdem hatte der 24-Jährige auf einen Platz bei Jordan gehofft. Für seinen Manager Thomas Frank ist das Kapitel noch nicht beendet: "Ich verhandle weiter mit Jordan-Teamchef Colin Kolles", sagte Frank gegenüber der APA. Als neuer Jordan-Sportmanager wurde am Donnerstag übrigens Ex-Formel-1-Fahrer Johnny Herbert präsentiert.
Jordan weiter mit Toyota-Motoren
Jordan wird auch 2006 auf Toyota-Motoren vertrauen, der mit Saisonende auslaufende Vertrag wurde am Samstag auf dem Hungaroring verlängert. Das Team der Midland Group wird von der Toyota Motorsport GmbH mit den neuesten Modellen des RVX-06 versorgt werden. "Für Toyota hat es immer Priorität, die unabhängigen Teams der Formel 1 zu unterstützen", freute sich Toyota-Motorsport-Chairman Tsutomu Tomita über den Deal.
(apa)
