Wasserspringen: Veronika Kratochwil überraschend gute WM-14. vom 3-m-Brett
- Semifinal-Ziel klar erreicht, aber weit weg von Finale
- Coach Worisch: "Leistung fantastisch"
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Die Wasserspringerin scheitert mit Platz 23
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In 2. Woche in Schwimm-kämpfen Medaillenchance
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hinter den Kulissen
Wasserspringerin schlägt mit Gesicht auf Brett auf!
Die Wienerin Veronika Kratochwil ist in Montreal vom 3-m-Brett überraschend gute 14. geworden. Das Finale der Top 12 verpasste die 16-jährige Wasserspringerin um 9,84 Punkte, Rang 13 nur um 0,84 Zähler. Den Einzug in das Semifinale der Top 18 mit den fünf Pflichtsprüngen hatte Kratochwil als 15. sicher geschafft. Der Rückstand auf die Finalplätze war aber doch etwas zu groß.
In beiden Wettkampfteilen beeindruckte Kratochwil bei ihrer ersten WM mit einer hohen Sicherheit. Ihre Generalprobe mit Rang 20 vom 1-m-Brett nahm ihr ein wenig von der Nervosität, den Rest besorgte sie mit ihrer Willensstärke und Konstanz. Trainer Michael Worisch: "Wenn sich Vroni etwas in den Kopf setzt, zieht sie es auch durch." Anvisiert war eigentlich Rang 18 bis 20 gewesen, ein knappes Verpassen des Semifinales wäre also in Ordnung gewesen.
Dann aber ließ die Schülerin gleich 23 Athletinnen hinter sich. Im Vorkampf klappten nur die zweieinhalb Auerbach-Salti gehockt nicht ganz nach Wunsch, dafür setzte die von ihr gefürchteten zweieinhalb Auerbach-Salti mit Schraube sicher. Im Semifinale überdrehte die SU-Wien-Athletin beim letzten Sprung etwas, wodurch sie noch knapp Platz 13 abgeben musste. "Das ärgert mich ein bisschen, weil ich selber schuld daran war."
Mit 477,06 Punkten blieb Kratochwil zwar rund acht Punkte hinter ihrer vor Kurzem bei den Staatsmeisterschaften erzielten österreichischen Punkte-Bestleistung, Worisch aber relativierte: "International ist es viel schwieriger, ihre Leistung war fantastisch, sie war ja die Jüngste im Semifinale." In der zweiten August-Woche bestreitet Kratochwil noch die Jugend-EM in der russischen Stadt Elektrostal, da zählt sie zu den Medaillen-Kandidatinnen.
(apa)
