KTM fährt nicht mehr in der MotoGP-Klasse: Volle Konzentration auf 125 und 250 ccm
- 2006 starten zwei Piloten in der Viertelliterklasse
- Motorenreglementänderung ab der Saison 2007
Der österreichische Motorrad-Hersteller KTM hat bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit dem MotoGP-Rennstall "Team Roberts" beendet worden ist. Einer der Hauptgründe für den Ausstieg aus der "Königsklasse" war die Motorenreglementänderung ab der Saison 2007, denn dann dürfen nur mehr Aggregate mit maximal 800 ccm eingesetzt werden. Bisher waren Hubräume bis 990 ccm erlaubt.
Am Engagement der Oberösterreicher in den Klassen 125 ccm und 250 ccm ändert das jedoch nichts. Ganz im Gegenteil, denn KTM-Geschäftsführer Stefan Pierer kündigte an, dass man nach dem gelungenen 250-ccm-Debüt von Anthony West (AUS) in der Saison 2006 mit zwei Piloten in der Viertelliterklasse vertreten sein wird.
Auch die 125-ccm-Klasse, in der man derzeit mit dem Trio Mika Kallio (FIN), Gabor Talmacsi (HUN) und Julian Simon (ESP) im WM-Titelrennen vertreten ist, steht weiter im Zentrum der KTM-Tätigkeit. (apa/red)
