Generali Open: Jürgen Melzer und Stefan Koubek im Kitzbühel-Achtelfinale draußen
- Melzer auf Hartplatz - Koubek: "Comeback gelungen"
- PLUS: Die komplette Auslosung mit allen Ergebnissen
·Ergebnisse des Generali Open in Kitz
Das Tableau und die Auslosung des Turniers
·Koubek: "Comeback startet erst jetzt"
Kärntner: "Die Auslosung stimmt, die Form stimmt"
·Kitzbühel: Der Sieger erhält 110.600 Euro!
PLUS: Die Gesetztenliste und alle Finali ab 1990!
·Tennis: So steht's in den Weltranglisten!
Serena Williams und
Rafael Nadal die Nr.1
·Tennis-Forum: Ihre Meinung ist gefragt!
Diskutieren Sie mit über den Tennis-Zirkus!
Österreich ist zwar im Einzel-Viertelfinale der Generali open in Kitzbühel wie in den vergangenen drei Jahren nicht mehr vertreten, doch die heimischen zwei Top-Leute Jürgen Melzer und Stefan Koubek kehrten dennoch der Gamsstadt ohne Groll den Rücken. Beide waren mit ihren Leistungen im Großen und Ganzen zufrieden und richteten die Blicke bereits auf die nächsten Turniere.
Melzer hat bei seinem fünften Antreten in Tirol, wo ihm bisher die Höhenlage stets extreme Probleme bereitet hat, gegen den unangenehmen Qualifikanten Dusan Vemic immerhin erstmals ein Match gewonnen und im Achtelfinale gegen den Spanier Fernando Verdasco in drei Sätzen verloren. "Der war im Vorjahr im Halbfinale und ist ein sehr guter Spieler, deshalb werde ich jetzt nicht auf diesem Turnier herumreiten. Das war heuer positiver als in den vergangenen Jahren", meinte der Niederösterreicher, der nun in Montreal, Cincinnati, New Haven und bei den US Open seine nächsten Einsätze absolviert.
"Ich bin froh, dass jetzt wieder auf Hartplatz gespielt wird, denn das taugt mir mehr", sagte der derzeit im Entry Ranking auf Rang 35 geführte Deutsch Wagramer. Er hat zwar in nächster Zeit viele Punkte zu verteidigen, doch an seiner Zielsetzung bis zum Jahresende hat sich nichts geändert: "Ein Platz zwischen 15 und 25 ist weiter im Bereich des Möglichen."
Koubek, der vor den US-Turnieren kommende Woche in Sopot (Polen) noch einmal auf Sand spielt, bewegt sich als aktuelle Nummer 89 derzeit in anderen Regionen. Er wäre bereits froh, könnte er dieses Ranking bis zum Jahresende halten. Schließlich muss er in den kommenden Monaten das Gros seiner ATP-Punkte aus der starken Vorjahressaison bestätigen, um einen Absturz zu vermeiden.
"Kitzbühel war ein kleiner Schritt, um in den Top 100 zu bleiben", resümierte der Kärntner, der sich nach seiner langen Spielpause (Dopingsperre, Knieoperation, Lungenentzündung) und nur vier Wochen Training noch nicht viel mehr erwarten durfte. Deshalb fiel seine Kitzbühel-Bilanz positiv aus: "Ich habe heuer erstmals zwei Partien in Folge gewonnen und fahre nun mit einem guten Gefühl zum nächsten Turnier. Mein Comeback ist gelungen. Ich weiß, dass ich wieder gut spielen kann. Ich kann mit Zuversicht nach vorne schauen", sagte der ÖTV-Daviscupper, für den am Freitag im Doppel mit seinem deutschen Partner Philipp Kohlschreiber im Viertelfinale durch eine 4:6,1:6-Niederlage gegen Leos Friedl/Andrei Pavel (CZE/ROM-4) Endstation war.
(apa/red)
