Treffen zwischen Karzai & Blair: Vorgehen gegen Koranschulen in Pakistan gefordert
- Warnung vor extremistisch ausgerichteten Madrassas
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Zahl der Soldaten von 8.500 auf 3.000 reduziert
·Irak-Geberkonferenz:
Dringender Hilfsappell
Minister: Lebensumstände
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·"Truppen-Einsatz erhöht Terror-Risiko"
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Der britische Premierminister Tony Blair und der afghanische Präsident Hamid Karzai (Karsai) haben sich nach den Terroranschlägen von London für ein Vorgehen gegen extremistisch ausgerichtete Koranschulen in Pakistan ausgesprochen. Gegen Einrichtungen, in denen extremistische Inhalte gelehrt würden, müsse vorgegangen werden, sagte Blair am Dienstag nach einem Treffen mit Karzai in London. "Wir arbeiten in dieser Frage bereits mit der pakistanischen Regierung zusammen." So manche würden an den Schulen eine extremistische Unterweisung empfangen und zu dem Schluss gelangen, ein "göttliches Gesetz" anzuwenden, indem sie Unschuldige töteten.
"Manche Madrassas sind sehr gut. Aber andere sind keine Koranschulen, sondern Trainingslager", sagte Karzai. "Diese müssen geschlossen werden, egal wo sie sich befinden." Die afghanischen Behörden haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass an der Grenze zu Pakistan aktive Taliban-Milizen im Nachbarland ausgebildet wurden. Experten zufolge gibt es in Pakistan rund 12.000 Koranschulen.
Bei der Durchsuchung von Koranschulen in mehreren pakistanischen Städten wurden am Dienstag rund 40 militante Islamisten festgenommen worden, davon die meisten nach Regierungsangaben im zentralen Bundesstaat Punjab. (apa/red)
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