Vor Sechs-Länder-Gipfel: Durchbruch bei koreanischen Atomgesprächen in Peking
- Angeblich Einigung zwischen Nord- und Südkorea
·Friedensvertrag von N-Korea mit den USA?
Voraussetzung für eine Lösung des Atomstreits!
Nord- und Südkorea sind sich angeblich einig über ein Rahmenabkommen zur Beendigung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms. Dies erklärte ein hoher südkoreanischer Diplomat am Sonntag in Peking, zwei Tage vor der geplanten Wiederaufnahme der Sechsparteien-Verhandlungen.
Angeblich hat Südkorea angeboten, dem Nachbarland bis 2008 zwei Millionen Kilowatt Strom zu liefern, wenn Pjöngjang auf sein Atomwaffenprogramm verzichte. Am Freitag hatte Nordkorea erklärt, Voraussetzung für ein Abkommen müsse es sein, dass der Waffenstillstand, der den Koreakrieg 1953 beendete, durch einen Friedensvertrag mit den Vereinigten Staaten ersetzt werden müsse.
Am Dienstag sollen in Peking die Verhandlungen zwischen den beiden koreanischen Staaten, den USA, China, Russland und Japan wieder aufgenommen werden. Die Gespräche waren vor einem Jahr unterbrochen worden.
Vor der Wiederaufnahme der Verhandlungen warnten die USA allerdings vor überzogenen Erwartungen. Der US-Chefunterhändler und Vizeaußenminister Hill machte am Sonntag deutlich, dass er vorerst nicht mit einem Durchbruch rechne: "Ich würde nicht davon ausgehen, dass dies die letzten Verhandlungen werden", sagte Hill vor Reportern in der chinesischen Hauptstadt.
Laut einem japanischen Medienbericht ist Nordkorea bereit, US- Präsident Bush zu einem Besuch zu empfangen. Bush hatte Nordkorea als Teil einer "Achse des Bösen" bezeichnet, Außenministerin Rice nannte den ostasiatischen Staat einen "Außenposten der Tyrannei". (apa)
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