Hitzewelle in Arizona: Schon 18 Menschen sterben bei Temperaturen weit über 40 Grad
- Opfer waren Obdachlose oder ältere Frauen
- Polizei verteilt Wasserkanister, Zelte in Innnenstadt
Eine seit Wochen anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 47 Grad Celsius hat im US-Bundesstaat Arizona bisher 18 Todesopfer gefordert. 15 der seit dem vergangenen Wochenende Gestorbenen seien Obdachlose gewesen, berichtete die Tageszeitung "Arizona Republic" am Donnerstag. Die drei anderen Todesopfer waren ältere Frauen. Eine von ihnen habe keine funktionierende Klimaanlage in ihrer Wohnung.
Die Behörde haben nach Angaben des Blattes dazu aufgerufen, allen Obdachlosen mit Trinkwasser zu helfen. Hilfsorganisationen teilten in der Stadt Wasserflaschen aus. Zum ersten Mal in vier Jahrzehnten wurden Obdachlosenasyle ganztägig geöffnet. Gartensprenger wurden angeschaltet, damit sich Obdachlose abkühlen konnten.
Die Hitzewelle hält Phoenix seit Ende Juni im Griff. Am Sonntag wurden nach Angaben von Meteorologen nahezu 47 Grad Celsius gemessen. Inzwischen hätten sich die Temperaturen auf 44 Grad Celsius abgekühlt. Erst am Wochenende werde mit Regen und sinkenden Temperaturen gerechnet.(apa/red)
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