Verhängnisvoller Auffahrunfall: Deutsches Ehepaar wurde bei Crash auf der A21 getötet
- 64-Jähriger krachte mit 140 km/h in Heck eines Pkw
Ein deutsches Ehepaar ist am späten Samstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Außenringautobahn (A21) ums Leben gekommen. Der von einem 64-Jährigen gelenkte Wagen war im Gemeindegebiet von Brunn am Gebirge mit 140 km/h in das Heck eines Fahrzeuges mit bulgarischem Kennzeichen gekracht, teilte die Sicherheitsdirektion mit.
Zu dem Unfall war es in einem Stau gekommen. Grund für den Verkehrsstillstand auf der Richtungsfahrbahn Wien bzw. zur Südautobahn (A2) war mutmaßlich die Sperre der A21 im Abschnitt Brunn am Gebirge - Knoten Vösendorf wegen einer Brückenerrichtung.
Laut Sicherheitsdirektion hatten gegen 17.20 Uhr ein ungarischer und ein bulgarischer Staatsbürger ihre Fahrzeuge wegen des Staus anhalten müssen. Der mit seinem Pkw - die Anfangsbuchstaben des Kennzeichens lauteten ES, so der ÖAMTC - nachfolgende 64-jährige deutsche Lenker dürfte dies übersehen haben. Das Auto krachte ins Heck des Autos des Bulgaren, das wiederum gegen den Wagen des Ungarn geschoben wurde.
Für den deutschen Pkw-Lenker und seine 57 Jahre alte Ehefrau auf dem Beifahrersitz kam trotz des Einsatzes des Notarzthubschraubers "Christophorus 9" jede Hilfe zu spät. Das Paar war auf der Stelle tot, berichtete die Sicherheitsdirektion. Die übrigen an dem Unfall Beteiligten blieben unverletzt. Nach der schweren Karambolage musste die Richtungsfahrbahn Wien bzw. zur A2 der A21 für knapp zwei Stunden zur Gänze gesperrt werden. (apa)
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