Neue Erkenntnisse über Buschmesser- Attacke: Täter ist deutscher Skinhead!
- Unglaubliche Brutalität: Wehrloses Mädchen mit Machete attackiert und schwerstens verletzt
Jener 16-jährige Bursche, der in der Nacht auf Samstag in Klagenfurt eine 17-Jährige mit einem Buschmesser attackierte und ihr schwere Verletzungen zufügte, ist deutscher Staatsbürger. Der bereits vorbestrafte Jugendliche wohnt in Maria Saal bei Klagenfurt. Sein Opfer wird nach Angaben der Ärzte bleibende Schäden davontragen. Der Bursche gehört zur Skinhead-Szene. Er hat ein umfassendes Geständnis abgelegt und sitzt in Untersuchungshaft.
Mit Machete und Eisenstange bewaffnet, die er sich bei einem gleichaltrigen Freund geholt hatte, weil er "Ärger mit Ausländern" habe, wie er diesem erzählte. Da auch sein Freund den Skinheads zuzurechnen ist, war er offenbar sofort bereit, mitzukommen. Zuvor hatte der Jugendliche mit einem Bekannten, einem 16-jährigen Arbeitslosen aus Klagenfurt, in einem Tanzlokal in Klagenfurt-Annabichl gestritten. Dieser hätte ihm seinen Laptop gestohlen, warf ihm der Deutsche vor. Dafür wollte er sich rächen.
Die beiden Skinheads fuhren bewaffnet zurück zum Tanzlokal. Dort saßen drei Mädchen bei einer Bushaltestelle. Der Deutsche ging zu ihnen hin, hielt der einen das Buschmesser mit einer etwa 80 Zentimeter langen Klinge an den Hals und wollte von ihr wissen, wo sein Bekannter denn geblieben sei. In diesem Moment kam dieser gerade aus dem Lokal. Der Bursche lief ihm nach und verletzte ihn mit dem Buschmesser am Hals. Der zweite Skinhead versetzte dem Klagenfurter noch einen heftigen Kopfstoß, der ihn zu Boden warf.
In diesem Moment ging eine 17-jährige Friseuse aus Klagenfurt an den beiden vorbei. Der Gewalttäter versetzte ihr mit der Flachseite seiner Machete einen schweren Schlag auf den Hinterkopf. Das Mädchen erlitt eine Rissquetschwunde und begann zu weinen. Dies erzürnte den Burschen derart, dass er ausholte und ihr einen weiteren Schlag mit seiner Waffe versetzte. Die Friseuse dürfte versucht haben, diesen Schlag mit der linken Hand abzuwehren. Dabei wurden ihr zwei Finger beinahe und der Zeigefinger praktisch völlig abgetrennt. Nach Angaben der Polizei könne davon ausgegangen werden, dass der Hieb mit dem Buschmesser tödliche Verletzungen hervorrufen hätte können, wenn sie nicht die Abwehrbewegung gemacht hätte.
Nach dieser völlig unmotiviert erfolgten Gewalttat flüchteten die beiden arbeitslosen 16-Jährigen die keinen Job haben. Sie versteckten die Machete und die Eisenstange in der Nähe der Wohnung des Freundes des Deutschen und gingen in die Wohnung. Dort wurden sie wenige Stunden später von der Polizei festgenommen, sie leisteten dabei keinen Widerstand.
Die 17-Jährige wurde notoperiert, die Finger konnten gerettet werden, nach Angaben der Ärzte wird sie aber bleibende Schäden davontragen. Vor allem ist fraglich, ob die Nervenverbindungen wieder vollständig hergestellt werden können, sodass funktionale Störungen bei der Beweglichkeit zu erwarten sind.
Die beiden Jugendlichen wurden nach den Einvernahmen auf richterliche Anordnung wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft genommen. Sie wurden in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.
(apa/red)
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