Freitag, 22. Juli 2005

St. Pölten: Anzeige gegen Ex-Subregens W. Rothe wegen Nötigung zurückgelegt

  • Staatsanwaltschaft hat Vorerhebungen eingestellt
  • Ex-Alumne hatte Vorwürfe gegen Rothe erhoben

Die Anzeige gegen den Ex-Subregens des Priesterseminars in St. Pölten, Wolfgang Rothe, wurde zurückgelegt. Ein ehemaliger Alumne hatte im Vorjahr sowohl Rothe als auch Ex-Regens Ulrich Küchl vorgeworfen, er sei im Zusammenhang mit den bekannt gewordenen Vorwürfen homosexueller Handlungen im St. Pöltner Priesterseminar von diesen unter Druck gesetzt und genötigt worden, eidesstattliche Erklärungen zu Gunsten von Küchl und Rothe zu unterfertigen.

Wie die Staatsanwaltschaft St. Pölten in einem Schreiben mitteilte, wurde die Anzeige des Alumnen am 20. Mai zurückgelegt. Der ehemalige Priesterschüler hatte außerdem behauptet, der damalige Diözesanbischof Kurt Krenn habe die Vorgangsweise Rothe gedeckt. Das Verfahren gegen Krenn wegen angeblicher Nötigung wurde bereits im Oktober 2004 eingestellt.

22.7.2005 12:29