Freitag, 22. Juli 2005

Unfall in Niederösterreich: Landwirt nach Attacke seines Stiers im Spital gestorben

  • Angriff passierte am Weg von der Weide in den Stall

Nicht überlebt hat ein niederösterreichischer Landwirt eine Attacke durch seinen Stier. Der 54-Jährige aus dem Bezirk Scheibbs war gestern, Donnerstagabend, mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Amstetten gebracht worden, wo er seinen schweren Brustverletzungen heute, Freitag, erlag.

Nach Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion hatte der Bauer die Rinderherde von der Weide in den Stall geführt, wo die Tiere von seiner Frau angebunden wurden. Dabei ging der vierjährige, als gutmütig geltende Fleckviehstier, der sich in der letzten Gruppe der insgesamt 27 Tiere befand, auf den Mann los.

Die Landwirtin hatte von der Attacke nichts mitbekommen. Der Stier war ebenfalls in den Stall getrottet und ließ sich problemlos anhängen. Dabei bemerkte sie, dass das Tier an Hörnern und Maul blutverschmiert war. Nachdem ihr Mann nicht wie üblich nachkam, hielt sie Nachschau und fand den 54-Jährigen schwer verletzt in der Wiese liegend.

(apa)

22.7.2005 10:59