Grüne sehen sich als einzige Opposition: 'SP
hat sich als Schüssel-Haider-Partner gezeigt'
- Glawischnig will sich noch nicht für Koalition festlegen
- "Keine Fortsetzung des 'Haider-Schüssel-Kurses'"
Die Grünen sehen sich derzeit als einzige Oppositionspartei. Die stellvertretende Bundessprecherin, Eva Glawischnig, erklärte am Mittwoch, die SPÖ habe sich mit der jüngsten Zustimmung zum Asylgesetz als "Regierungspartner von Haider und Schüssel erwiesen". Die Grünen wollen laut Glawischnig weiterhin "die Finger in die Wunden legen".
Die Grüne Politikerin wollte sich in diesem Interview auf keine künftige Koalition festlegen: "Ich möchte mich nicht in eine Festschreibung drängen lassen." Ihre Partei wolle für Inhalte stehen. Ziel bei der nächsten Nationalratswahl sei die Abwahl der derzeitigen Regierung, es dürfe keine Fortsetzung des "Haider-Schüssel-Kurses" geben. Eine inhaltliche Neuorientierung sei notwendig. Für die Grünen werde es jedoch "keine Regierungsbeteiligung um jeden Preis" geben, betonte Glawischnig.
(apa/red)
