Dramatischer Feuerwehreinsatz in St. Pölten: Flammenmeer in 3-stöckigem Haus!
- 9 Personen evakuiert. 2 mit schwerster Verbrennung
- "Bewohner hingen schon an den Fenstern"
Dramatische Szenen haben sich in den frühen Morgenstunden des Mittwoch in St. Pölten abgespielt. Eine Wohnung auf der ersten Etage eines dreistöckigen Hauses stand in Vollbrand, die Flammen griffen schnell auf das Stiegenhaus über. Zwei der insgesamt neun geretteten Personen wurden mit schwersten Verbrennungen ins Krankenhaus St. Pölten eingeliefert.
"Die Bewohner hingen schon an den Fenstern und haben um Hilfe geschrien, einige knapp vor der Bewusstlosigkeit", berichtete Feuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner der APA. "Im Stiegenhaus war es so heiß, dass bereits die Lichtschalter geschmolzen sind." Die Einsatzkräfte brachen schließlich die Wohnungen auf und evakuierten die - teilweise gebrechlichen - Personen.
Nur mit Atemschutz konnten die Einsatzkräfte über das Stiegenhaus zum Brandherd vordringen. "Es hat Gerüchte gegeben, dass die Ursache eine brennende Kerze war, aber das ist noch nicht sicher. Fest steht nur, dass ein einfacher Rauchmelder das Unglück hätte verhindern können", so Fahrafellner.
Die St. Pöltner Feuerwehr war mit rund 40 Männern im Einsatz - einer davon wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.
(apa/red)
